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Salvatorianerinnen - Salzburg-Ring (5/25)
Salzach Salzburg Stadt

Salzburg Land


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Landeswappen Salzburgs.



Salzburg (Land): Fläche: 7.154,23 km2; Einwohner: 515.327 (2001); Bevölkerungsdichte: 72 pro km2; Hauptstadt: Salzburg; Gebäude: 123.434; 1 Statutarstadt, 5 Verwaltungsbezirke; 16 Gerichtsbezirke; 119 Gemeinden (davon 10 Städte und 25 Marktgemeinden); Oberlandesgericht in Linz, Landesgericht in Salzburg.

Lage: Salzburg grenzt im Norden und Nordosten an Oberösterreich, im Südosten an die Steiermark, im Süden an Kärnten und Osttirol (seit 1919 ein kurzes Stück an Südtirol, Italien), im Westen an Nordtirol, im Nordwesten an Deutschland (Bayern), wo das Berchtesgadener Land tief nach Salzburg hineinreicht. Den Namen erhielt das Land aufgrund seines Salzreichtums.

Landschaft: Salzburg ist zu 5 Sechstel gebirgig und liegt an der Nordabdachung der Ostalpen zu beiden Seiten der Salzach und an den Oberläufen der Flüsse Saalach, Enns und Mur. Das Bundesland hat Anteil an der Zentralalpenzone in den Hohen und Niederen Tauern (Nationalpark Hohe Tauern), an den Salzburger Schiefer- und Kalkalpen, den Voralpen und am hügeligen Alpenvorland. Im Nordosten greift die Seenlandschaft des Salzkammerguts mit dem Fuschlsee, dem größten Teil des Wolfgangsees und Uferstreifen von Mond- und Attersee auf Salzburg über. Die Salzach entwässert 74 % der Landesfläche (Mur 14 %, Enns 6 %, Traun 4 %, Inn 2 %) zur Donau. Außer dem Wallersee und den Trumer Seen liegen in Salzburg insbesondere Gebirgs- und Hochgebirgsseen in den vergletscherten Zentralalpen. In den Kalkstöcken sind große Teile stark verkarstet; bei der Bildung vegetationsloser Karrenfelder haben sich vor allem im Tennengebirge unterirdische Wasserläufe und weit verzweigte Höhlensysteme (Eisriesenwelt) gebildet. Salzburg ist in natürliche Landschaften gegliedert, denen die historische Einteilung und die heutige Verwaltungsgliederung folgen: Das Alpenvorland und der Salzburger Anteil am Salzkammergut heißen Flachgau, Kalkalpengebiet und Lammertal bilden den Tennengau, das Land um das mittlere Salzach- und das obere Ennstal heißt Pongau, das Land um das obere Salzach- und das Saalachtal Pinzgau. Das Einzugsgebiet der obersten Mur ist der Lungau.

Klima: Die häufigen Nord- und Nordweststaulagen bei Westwetter verursachen am Alpennordrand und in den Kalkhochalpen hohe Niederschlagsmengen ("Salzburger Schnürlregen") und Westwinde. Im Lungau und im obersten Murgebiet ist das Klima stark kontinental mit oft sehr tiefen Temperaturen ("österreichisches Sibirien") und verhältnismäßig wenig Niederschlag. Tier- und Pflanzenwelt sind überwiegend alpin, nur das Salzburger Becken und der Flachgau gehören zur mitteleuropäischen Flora und Fauna. In den Gebirgsregionen leben seltene Tierarten (Steinadler, Weißkopfgeier, Kolkraben); neben dem Gamswild kommt auch der Steinbock vor. Die Tierwelt ist reichhaltig, nach Schätzungen rund 20.000 Tierarten, die nur zum Teil erfasst sind.

Bevölkerung: Der politische Bezirk mit der höchsten Bevölkerungszahl ist die Stadt Salzburg mit 142.662 Einwohnern, gefolgt vom Bezirk Salzburg-Umgebung mit 135.104 Einwohnern. In Salzburg, der viertgrößten Stadt Österreichs, wohnen 27,7 % der Bevölkerung des Landes, die zweitgrößte Stadt ist mit großem Abstand Hallein (18.399). Die Bevölkerungszahl des Bundeslandes ist 1991-2001 um 6,8 % gestiegen, Salzburg verzeichnet damit den größten Zuwachs von allen Bundesländern; dabei entfielen 2,8 % auf Zuwanderung und 4,0 % auf Geburtenüberschuss. Eigenheiten der traditionellen Salzburger Dialekte sind die starke Behauchung des anlautenden r (Hros), die ungerundete Aussprache der Vorderzungenvokale vor l und besonders im Pinzgau die Verkleinerungssilbe ai (Hansai). Das ländliche Siedlungsbild ist durch 2 Hofformen geprägt, die sich vielfach überschneiden: den Einhofkreis und den Gruppenhofkreis. Der Schwerpunkt des Einhofgebiets liegt im voralpinen Bereich des Flachgaus. Die meisten Gruppenhöfe liegen in der Längstalfurche der Salzach und in der nördlichen Hälfte des Pinzgaus (Pinzgauer Paarhöfe und Haufenhöfe) sowie im Salzach- und Ennspongau (Pongauer Paarhöfe). Im nördlichen Vorland ("Lamprechtshausener Dreieck") finden sich, aus der Hauslandschaft des Innviertels übergreifend, außeralpine Gruppenhöfe in geregelter Anordnung als Dreiseit- und Vierseithöfe.

Landwirtschaft: Das feuchte Klima begünstigt die Gras-Feld-Wechselwirtschaft (Egartwirtschaft). 82,9 % der land- und forstwirtschaftlichen Fläche sind Wald, Wiesen, Weiden und Almen (22 % aller österreichischen Almflächen, Almwirtschaft), zirka 1 % der Bodenfläche sind Ackerland. Der Ackerbau spielt nur im Nordosten des Flachgaus und im Lungau eine größere Rolle. In der Umgebung der Stadt Salzburg gibt es intensiven Garten- und Gemüsebau. Das Schwergewicht der landwirtschaftlichen Produktion liegt auf der Viehwirtschaft, im Alpenvorland überwiegt die Milchwirtschaft, in den almenreichen Gebirgsgegenden die Rinder- (Pinzgauer Rind), Pferde- (Pinzgauer und Noriker) und Schafzucht. Salzburg ist der größte Emmentalerproduzent Österreichs. Der Waldreichtum (39 % der Wirtschaftsfläche sind Wald) ist für die Holzwirtschaft, holzverarbeitende, Papier- und Zelluloseindustrie (Hallein) von großer Bedeutung; Schnittholz, Holzprodukte und Papier bilden wichtige Exportartikel.

Wirtschaft: In den Nachkriegsjahren vollzog sich auch in der Salzburger Landwirtschaft ein gewaltiger Strukturwandel mit großen Arbeitsplatzverlusten: 1951-91 sind 38.325 Personen (59 % der Erwerbstätigen) aus der Land- und Forstwirtschaft abgewandert. Salzburg hatte allerdings nie eine rein bäuerliche Wirtschafts- und Sozialstruktur; neben der Landwirtschaft waren Bergbau, Fuhr- und Säumerverkehr über die Tauernpässe immer eine wichtige Erwerbsquelle.

Die Gewinnung der früher bedeutenden Bodenschätze Silber, Gold (Gasteiner und Rauriser Tal), Kupfer (Mühlbach am Hochkönig), Eisenerz (Tenneck) und Salz (Hallein-Dürrnberg) wurde im 20. Jahrhundert eingestellt. Verblieben ist der Abbau von Naturstein (Marmor in Adnet und am Untersberg, Diabas in Saalfelden), Zementmergel (in Gartenau) und Gips (in Kuchl) sowie von Sand- und Schottervorkommen. Der 1977 eröffnete Wolframbergbau am Felber Tauern wurde 1993 vorübergehend eingestellt und 1996 wieder aufgenommen. Die Wirtschaft in Salzburg besitzt. Das Bruttoregionalprodukt je Einwohner betrug im Jahr 2000 410.800 Schilling und war damit wesentlich höher als der österreichische Durchschnitt (350.888 Schilling, EU-Durchschnitt: 310.983 Schilling). In der 2. Hälfte der 1990er Jahre erzielte Salzburg ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 3,7 % und lag damit ungefähr im österreichischen Mittel. Von 1999 auf 2000 wurde in Salzburg mit einem Wachstum um 12,4 Milliarden Schilling auf 207,8 Milliarden Schilling (6,0 %) der österreichische Durchschnitt (5,0%) deutlich übertroffen. Eine gute Beschäftigungslage und eine entsprechend geringe Arbeitslosenrate sind kennzeichnend für die Wirtschaft von Salzburg. Besonders stark stiegen die Exporte: Der Wert der ausgeführten Waren und Leistungen (Gewerbe, Industrie und Handel) hat sich von 1997 bis 2001 beinahe verdoppelt (67,4 Milliarden Schilling). Am höchsten war der Exportzuwachs in die Länder des ehemaligen Ostblocks und die Türkei (124,9 %).

Die Wirtschaftsstruktur Salzburgs ist stark vom Dienstleistungssektor geprägt, auf den 71 % der Wertschöpfung entfallen (Österreich: 67 %), wobei vor allem die Bereiche Handel (inklusive Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern), Beherbergungs- und Gaststättenwesen sowie Verkehr und die Nachrichtenübermittlung von besonderer Bedeutung sind. Innerhalb des Produktionssektors sind vor allem die Bereiche Nahrungs- und Genussmittel, Holzbe- und verarbeitung (inklusive Herstellung von Möbeln), Herstellung und Bearbeitung von Papier und Pappe, Druck- und Verlagswesen sowie die Bauwirtschaft hervorzuheben, auf die insgesamt 60 % der Arbeitsplätze im Produktionssektor entfallen.

In regionaler Hinsicht ist das Übergewicht der Landeshauptstadt Salzburg und der angrenzenden Bezirke im Flachgau und Tennengau markant. Über 40 % der unselbständig Beschäftigten arbeiten in der Landeshauptstadt, 22 % im Flachgau und 7 % im Tennengau. Vor allem der Flachgau erreichte in den letzten Jahren eine starke Steigerung. Auf den nördlichen Landesteil, in dem etwa 2 Drittel der Bevölkerung Salzburgs wohnen, entfallen somit zirka 70 % aller Arbeitsplätze, ebenso hoch ist der Anteil an der Wertschöpfung des Landes Salzburg. Bedeutend für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist die Schaffung technologischer Innovationszentren, dazu gehören die Salzburger Technologiezentren in Salzburg-Stadt (Kommunikations- und Computertechnik), in Bischofshofen (Umweltfragen), in Mariapfarr (Holztechnik), Pfarrwerfen (Tourismus-, Medien- und Digitalsystemtechnologie), Saalfelden (Präzisionswerkzeuge, Feinmechanikgeräte), Uttendorf (Kunststoffindustrie) und Zell am See (Fremdenverkehrs- und Sporttechnologie). Für die Stromversorgung sind vor allem die Salzburger Gesellschaft für Elektrizitätswirtschaft (SAFE) und die Städtischen Elektrizitätswerke verantwortlich.

Fremdenverkehr: Vor allem in Verbindung mit dem kulturellen Angebot ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Jeder 3. Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt davon ab. Mit 20,955.580 Übernachtungen (2000) steht Salzburg nach Tirol als Fremdenverkehrsland an 2. Stelle. Die Gemeinden Saalbach-Hinterglemm, Salzburg, Zell am See und Bad Hofgastein gehören zu den österreichischen Spitzenreitern mit mehr als 1 Million Nächtigungen im Jahr. 2000 lag Saalbach-Hinterglemm mit 1,9 Millionen Nächtigungen nach Wien (7,7 Millionen) und Sölden (2,1 Millionen) an der 3. Stelle. Durch die Verkehrslage, die Festspielstadt, die vielen Winter- und Sommersportorte und Naturschönheiten (Nationalpark Hohe Tauern, Krimmler Wasserfälle, Eisriesenwelt, Liechtensteinklamm usw.) besitzt Salzburg ein reichhaltiges touristisches Angebot. Weltbekannt sind Bad Gastein und Bad Hofgastein mit dem radonhältigen Wasser und dem Gasteiner Heilstollen; daneben gibt es zahlreiche weitere Kurangebote. Die Flachgauer Seenlandschaft (Wallersee, Mattsee, Obertrumer See, Grabensee, die kleinen Egelseen) eignet sich für den Sommerurlaub, Fuschl- und Wolfgangsee im Salzkammergut und Tennengau für Sommer- und Wintertourismus. Bekannte Wintersportorte und -regionen liegen im Ennsbecken, am Fuß der Radstädter Tauern (die Sportwelt Amadé) und in Obertauern. Gasteiner Tal und Großarltal eignen sich für Wintersport, Wandern und Bergsteigen. Im Pinzgau rund um den Zeller See befinden sich die Europa-Sportregion Zell am See/Kaprun und der Wintersportort Saalbach. Auch für Paragleiten, Drachenfliegen, Kajaksport oder Rafting (Flüsse Salzach, Saalach, Lammer, Enns und Mur) bietet das Salzburger Land zahlreiche Möglichkeiten.

Verkehr: Das gebirgige Land besitzt ein dichtes Straßennetz, manche Straßen gehen bis auf römische Zeit zurück (Römerstraßen). Die zentrale Verkehrslage macht Salzburg zu einem stark frequentierten Transitland; der Verkehrsknoten Salzburg liegt an der Nord-Süd- und West-Ost-Achse des internationalen Verkehrs (Tauernautobahn A 10 und Westautobahn A 1). Die Tauernbahn und die Westbahn sind die am dichtesten befahrenen österreichischen Bahnstrecken. Der Flughafen in Salzburg-Maxglan steht im österreichischen Luftverkehr nach Wien-Schwechat an 2. Stelle.

Kunst, Kultur: Viele Jahrhunderte hindurch war Salzburg ein Zentrum europäischer Kunst und Kultur, vor allem für die Musik ist die Stellung des Landes international anerkannt. Der namentlich nicht näher bekannte "Mönch von Salzburg" (14. Jahrhundert) zählte mit seinen Liedern zu den populärsten Dichtern und Komponisten im Mittelalter. Zu den großen Leistungen des Orgelbaus gehört das Hornwerk des "Salzburger Stiers", eine 1502 geschaffene Walzenorgel auf der Festung Hohensalzburg. Am erzbischöflichen Hof wirkten H. Finck (1445-1527) und P. Hofhaimer (1459-1537), Komponisten der Barockzeit waren H. I. F. Biber, G. Muffat, J. Eberlin, Leopold Mozart, J. M. Haydn (der "Salzburger Haydn") und Wolfgang Amadeus Mozart. Die Musiktradition wurde mit der Gründung der Internationalen Stiftung Mozarteum und der Salzburger Festspiele neu belebt, hervorzuheben sind vor allem B. Paumgartner und H. von Karajan, der Begründer der Osterfestspiele.

Die Literatur brachte bereits im 9. Jahrhundert mit den "Carmina Salisburgensia", den Salzburger Annalen und der "Bekehrungsgeschichte der Bayern und Karantanen" ("Conversio Bagoariorum et Carantanorum") bedeutende Werke hervor. Im Barock genoss das Salzburger Universitätstheater internationalen Ruf. In der Epoche der Aufklärung, als Salzburg neben Wien zum wichtigsten Zentrum wurde, wirkten hier Publizisten wie L. Hübner und F. M. Vierthaler. Die Literatur erreichte mit G. Trakl, H. Bahr, S. Zweig und K. H. Waggerl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen neuen Höhepunkt.

Die Anfänge einer Schule und eines Skriptoriums reichen in die Zeit des ersten Erzbischofs Arno (785-821) zurück, das Domkapitel und die Abtei St. Peter verfügten über Bibliotheken und Klosterschulen. Unter Erzbischof Friedrich II. von Walchen (1270-84) hielt das gelehrte Recht in Salzburg Einzug. Der Arzt und Alchimist T. B. von Hohenheim, genannt Paracelsus, wirkte 1524/25 in Salzburg. Bischof B. Pürstinger von Chiemsee zählte mit seinen Reformschriften zu den bedeutendsten Theologen des frühen 16. Jahrhunderts, J. von Staupitz, der Vorgesetzte und väterliche Freund M. Luthers, wirkte 1522-24 als Abt von St. Peter. Nachdem erste Pläne zu einer Universitätsgründung im 15. und 16. Jahrhundert gescheitert waren, kam es 1617 zur Gründung eines Gymnasiums mit Promotionsrecht. 1622/23 wurde die Salzburger Benediktineruniversität gegründet (Alma Mater Paridiana), die zur theologischen, philosophischen und juridischen Fakultät 1804 ein Medizinstudium erhielt. In der Epoche der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert wirkten in Salzburg international angesehene Gelehrte. 1834 wurde das Salzburger Museum Carolino Augusteum, 1860 die Gesellschaft für Salzburger Landeskunde gegründet. 1962 kam es zur Wiedererrichtung der Salzburger Universität, 1971 wurde die Akademie Mozarteum zur Hochschule, 1998 zur Universität erhoben. Das Internationale Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaft, das Institut für Molekularbiologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die Salzburger Hochschulwochen und andere Einrichtungen sprechen für eine lebendige Wissenschaft in Salzburg.

Ein Großteil der aus Salzburg stammenden Meisterwerke der bildenden Kunst ist in alle Welt zerstreut (zum Beispiel: römische Mosaike aus Loig im Kunsthistorischen Museum in Wien, Goldgefäße des Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau im Palazzo Pitti in Florenz). Unter Bischof Virgil (746/47-84) entstanden in Salzburg der berühmte Tassilokelch von Kremsmünster und das Cutbercht-Evangeliar. Der 772 geweihte Virgil-Dom übertraf an Größe das fränkische Nationalheiligtum Saint-Denis, das Rupertuskreuz brachte Virgil wohl selbst nach Salzburg. Im 9. Jahrhundert trugen Salzburger Architekten, Maler und Steinmetze ihre Kunst bis an den Hof des Slawenfürsten Přiwina nach Mosapurc (Zalavár in Westungarn). Die Buchmalerei brachte bis ins frühe 16. Jahrhundert Spitzenleistungen hervor (Perikopenbuch des Kustos Pertholt aus dem 11. Jahrhundert, Antiphonar von St. Peter, Prunkbibeln und geprägte Lederschnitteinbände des U. Schreier).

Die Malerei fand in den Fresken der Stiftskirche Nonnberg (um 1150) einen ersten Höhepunkt, aber auch die älteren Wandmalereien der Stiftskirche Lambach (um 1080/90), die Fragmente in der Abteikirche Frauenchiemsee (um 1130) und die nahe verwandten Fresken von Pürgg in der Steiermark werden Salzburger Künstlern zugeschrieben. Im Spätmittelalter schufen die Maler C. Laib, R. Frueauf der Ältere und M. Pacher Tafelbilder für große Altäre. Nach den italienischen Malern in der Zeit des Manierismus und Frühbarock traten im Hochbarock die Lungauer Malerfamilie Lederwasch und J. M. Rottmayr hervor. Im Spätbarock und Rokoko schufen P. Troger und J. Zanusi sowie M. J. (der "Kremser") Schmidt Meisterwerke für die Stadt Salzburg. Zum bedeutendsten Maler des 19. Jahrhunderts wurde H. Makart, im 20. Jahrhundert setzten A. Faistauer und O. Kokoschka, der die "Schule des Sehens" begründete, die Maltradition Salzburgs fort.

Meisterwerke der Plastik sind die romanischen Kruzifixe von Nonnberg und im Salzburger Museum Carolino Augusteum (Marientympanon vom romanischen Dom ebenda), bedeutend sind die romanischen Tympana vom Hauptportal der Nonnberger Stiftskirche, vom Südportal der Franziskanerkirche und vom Hauptportal der Stiftskirche St. Peter sowie der Löwe in der Siegmund-Haffner-Gasse. Nach den "schönen Madonnen" des "weichen Stils" im frühen 15. Jahrhundert (Maria Säul in St. Peter, Madonna im Franziskanerkloster) war H. Valkenauer am Ende des Mittelalters der wichtigste Bildhauer. Im Frühbarock wurde neben italienischen Künstlern H. Waldburger zum führenden Plastiker in Salzburg, den Residenzbrunnen (1626-61) baute vermutlich T. G. Allio. In der Zeit des "österreichischen Barock" schufen B. Permoser und G. R. Donner Meisterwerke (Marmortreppe im Schloss Mirabell). Im 20. Jahrhundert fertigte J. Adlhart der Jüngere monumentale Arbeiten für St. Peter und das Festspielhaus an, von G. Manzù und T. Schneider-Manzell stammen die Domtore sowie Brunnen und Statuen.

Geschichte: Wie in keinem anderen österreichischen Bundesland sind in Salzburg Geschichte, Kunst und Kultur dominiert von der Hauptstadt Salzburg. Funde in der Schlenken-Durchgangshöhle (bei Hallein) und am Oberrainerkogel (bei Unken im Pinzgau) lassen auf Besiedelung schon in der Altsteinzeit (Paläolithikum) schließen. In der Bronze- und Urnenfelderzeit wurde vor allem im Gebiet von Mühlbach am Hochkönig, um Bischofshofen sowie im Pinzgauer Glemmtal Kupferbergbau betrieben. Salz wurde schon im 6. Jahrhundert v. Chr. und besonders zur Zeit der Kelten von zirka 450 v. Chr. bis Christi Geburt am Dürrnberg bei Hallein gewonnen, das an Salzproduktion und zahlreichen Funden das ältere Hallstatt übertrifft. Salzburg lag im Gebiet des keltischen Königreichs Noricum und wurde 15 v. Chr. von römischen Truppen kampflos besetzt, nur die Ambisonten im Pinzgau leisteten Widerstand. Unter römischer Herrschaft gehörte zur Municipalstadt Iuvavum ein ausgedehnter Stadtbezirk, der wesentlich größer als das heutige Land Salzburg war und bis zum Innbogen reichte. Von den römischen Gutshöfen ("villae rusticae") im Flachland zählte jener von Loig am Stadtrand von Salzburg zu den größten im Gebiet des heutigen Österreich (Theseus-Mosaik aus Loig im Kunsthistorischen Museum in Wien), die Straße über den Radstädter Tauernpass war eine der bedeutendsten römischen Bergstraßen Europas. Angesichts der zunehmenden alemannischen Bedrohung verließen viele Bewohner ab dem Ende des 4. Jahrhunderts ihre römischen Gutshöfe. Nachdem der heilige Severin nach Cucullis (Kuchl) gekommen war und den Zusammenbruch der römischen Verwaltung verhindert hatte, ordnete König Odoaker 488 n. Chr. den Abzug der Romanen an. Ein Großteil der keltoromanischen Bevölkerung blieb im Land zurück und bildete vor allem südlich der Stadt Salzburg bis zum Pass Lueg ein relativ geschlossenes romanisches Siedlungsgebiet.

Im 6. Jahrhundert wurde Salzburg von den Baiern besiedelt, in einigen Seitentälern der Salzach (slawische Ortsnamen wie Lungötz im Lammertal, Mandling) sowie im ganzen Lungau (gehörte bis ins 13. Jahrhundert zu Kärnten) ließen sich Slawen nieder. Bischof Rupert, der 696/700 zunächst an den Wallersee, dann nach Iuvavum kam, sollte im Auftrag des Baiernherzogs Theodo das südliche Baiern (Noricum) erschließen und christianisieren und erhielt dafür reiche Besitzungen, unter anderem den Großteil der Solequellen von Reichenhall, die an seine Nachfolger übergingen. Nach dem dort abgebauten Salz erhielten die Stadt und das Bistum, später auch das von den Bischöfen beherrschte Land den deutschen Namen Salzburg. Rupert errichtete die Maximilianszelle im Pongau (Bischofshofen) als ersten Stützpunkt für die Slawenmission. Sein Nachfolger Virgil organisierte das Missionswerk unter den Slawen in Karantanien (Kärnten), das mit Unterstützung des Baiernherzogs Tassilo III. 772 abgeschlossen wurde. Im 9. Jahrhundert eröffnete sich im Gebiet um den Plattensee in Pannonien (Ungarn) ein weiteres Wirkungsfeld, das nach der Niederlage gegen die Ungarn bei Pressburg 907 wieder verlorenging. Die Stützpunkte in Niederösterreich (Arnsdorf und Loiben in der Wachau, Traismauer), in der Steiermark (Leibnitz, Deutschlandsberg, Pettau/Ptuj) und in Kärnten (Friesach, Althofen, Maria Saal), die durch die große Schenkung König Ludwigs des Deutschen 860 und seiner Nachfolger an das Erzbistum Salzburg gekommen waren, blieben zum Großteil bis 1803/1810 als "auswärtiger Besitz" unter erzbischöflicher Herrschaft.

Erzbischof Konrad I. (1105-47) versuchte durch den Ausbau starker Burgen (Hohensalzburg, Hohenwerfen, Friesach, Leibnitz, Pettau und andere) die weit gestreuten Besitzungen des Erzstiftes Salzburg zu schützen. Ansätze für eine geschlossene Herrschaft waren jedoch nur im großen Waldgebiet des Pongaus gegeben, das die Erzbischöfe roden und besiedeln ließen. Nach Rückschlägen während des Investiturstreits und des Alexandrinischen Schismas, in dessen Verlauf Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Erzstift zeitweise unter seine Verwaltung genommen hatte, gelang es Erzbischof Eberhard II. (1200-46) zusammen mit Kaiser Friedrich II., ein geschlossenes Herrschaftsgebiet aufzubauen. In der Folge konnten die Reichsrechte im Lungau (1213), die Grafschaften im Pinzgau (1228) und die Grafschaft Lebenau (um Tittmoning) sowie von den Nachfolgern die Gerichte und Güter der Grafen von Plain (1249/1260) und des Gasteiner Tals (1297) erworben werden, das Gebiet im Norden und Nordosten der Stadt Salzburg, der heutige Flachgau, kam erst am Ende des 14. Jahrhunderts hinzu. Obwohl die Erzbischöfe seit dem 12. Jahrhundert Reichsfürsten waren, galten die von ihnen beherrschten Gebiete noch im frühen 14. Jahrhundert als Teile des Herzogtums Bayern. Erst die Niederlage bei Mühldorf 1322 (der Salzburger Erzbischof Friedrich III. stand auf seiten des Habsburgers Friedrich des Schönen), führte zu einer Lösung von Bayern. Der Erzbischof erließ auf Drängen des Adels 1328 eine "Landesordnung", 1342 sprach Erzbischof Heinrich erstmals von "seinem Land". Die Landstände erwiesen sich bald als Träger eines bereits ausgeprägten Landesbewusstseins, konnten sich im 15. Jahrhundert jedoch gegen die Erzbischöfe nicht durchsetzen: es kam zu Fehden und zu einem inneren Niedergang, der im "Ungarischen Krieg" 1479-90 gipfelte.

Im frühen 16. Jahrhundert kam es unter Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495-1519) zu einer wirtschaftlichen und politischen Konsolidierung. Unter seinem Nachfolger Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg (1519-40) scheiterte 1525 vor den Mauern von Hohensalzburg ein von den Bergbauunternehmern (Gewerken) aus Gastein und Rauris geführter, von Knappen und Bauern getragener Aufstand. 1526 wurde die erzbischöfliche Herrschaft unter der Leitung des Tiroler Bauernführers M. Gaismair neuerlich bedroht. Im frühen 13. Jahrhundert sicherte Erzbischof Eberhard II. der Saline Hallein die Vorherrschaft im Ostalpenraum, um die Mitte des 16. Jahrhunderts kam es zu einer Blüte des Gold- und Silberbergbaus in Gastein und Rauris. 1566 stand Gastein mit einer Fördermenge von 803 kg Gold an der Spitze in ganz Europa.

Das prunkvolle Auftreten der Erzbischöfe des Barock, Wolf Dietrich von Raitenau, Marcus Sitticus und Paris Lodron, fiel bereits in eine Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs und wurde durch hohe Steuern erkauft. Paris Lodron konnte die Neutralität Salzburgs im Dreißigjährigen Krieg behaupten. Im späten 17. und im 18. Jahrhundert wurde der Druck der Gegenreformation immer stärker: Nachdem bereits 1684 die evangelischen Bewohner des Defereggentales (im heutigen Osttirol) ihre Heimat hatten verlassen müssen, kam es 1731/32 zur großen Protestantenemigration. Mehr als 20.000 Bauern, Knechte und Mägde, vor allem aus dem Pongau, Pinzgau und Lungau, verließen das Erzstift und fanden größtenteils in Ostpreußen eine neue Heimat, das härteste Los traf die Bergknappen vom Dürrnberg, die im Spätherbst 1732 nach Holland auswanderten. Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, Hieronymus Graf Colloredo (1772-1803, † 1812), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Die sparsame Finanzpolitik des Fürsten führte zu einer Einschränkung der höfischen Kunst und Kultur. Colloredo flüchtete während der Napoleonischen Kriege im Dezember 1800 nach Wien, von wo aus er bis 1812 das Erzbistum leitete, das durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 als geistliches Fürstentum sein Ende gefunden hatte. Nach einer kurzen Episode als Kurfürstentum (1803-05), mit dem Großherzog Ferdinand III. für den Verlust der Toskana entschädigt worden war, einer ersten Periode österreichischer Herrschaft (1805-09), einer Zeit unter französischer Verwaltung (1809/10) und 6 Jahren bayerischer Herrschaft (1810-16) kam Salzburg durch den Wiener Kongress endgültig an Österreich.

Nachdem bereits unter bayerischer Herrschaft die Universität aufgehoben worden war, brachten die ersten Jahrzehnte unter den Habsburgern mit der Angliederung Salzburgs an das Land Österreich ob der Enns, dem Verlust des Hofs und der Landesbehörden einen wirtschaftlichen und politischen Tiefpunkt. Die Revolution von 1848 führte 1850 zur Errichtung eines selbständigen Kronlands Salzburg, die mit dem Zusammentreten des Landtags 1861 abgeschlossen wurde. Bis zum 1. Weltkrieg kam es durch den Bau der West- und der Tauernbahn, die Errichtung der Zellulosefabrik in Hallein, die intensive Bautätigkeit in der Landeshauptstadt und den zunehmenden Fremdenverkehr zu einem stetigen wirtschaftlichen Aufschwung, der nach dem Ende des 1. Weltkriegs mit den Salzburger Festspielen und dem Wirtschaftsprogramm des Landeshauptmanns F. Rehrl (Bau des Kleinen Festspielhauses, der Großglockner-Hochalpenstraße, der Gaisbergstraße, des Fuscher Bärenwerkes und Planung der Tauernkraftwerke) neuen Auftrieb erhielt. Mit dem Konkordat 1934 gingen zwar die Rechte zur Ernennung der "Eigenbischöfe" in Gurk-Klagenfurt, Seckau-Graz und Lavant-Marburg/Maribor, die einst den Salzburger Erzbischof zu einem "halben Papst" gemacht hatten, verloren, bis heute aber trägt der Erzbischof von Salzburg als "geborener Legat" (legatus natus) den Legatenpurpur und führt den Ehrentitel eines "Primas Germaniae".

Der Nationalsozialismus fand in Salzburg breite Zustimmung. Im 2. Weltkrieg wurde neben der Landeshauptstadt auch die Industriestadt Hallein heftig bombardiert, 15.000 Menschen starben. 1945 fanden in Salzburg (als "goldener Westen" unter amerikanischer Besatzung) die Länderkonferenzen statt, in denen die westlichen Bundesländer ihren Beitritt zur Republik Österreich unter der Regierung Renner erklärten. Der anhaltende Erfolg der Salzburger Festspiele und des Fremdenverkehrs, die Einführung der Osterfestspiele und das permanente wirtschaftliche Wachstum bescherten Salzburg in den Jahrzehnten nach Kriegsende überdurchschnittlichen Wohlstand. Die Erhebung des Mozarteums zur Hochschule bzw. Universität und die Wiederbegründung der Universität (1962) führten zu einer Intensivierung des geistigen und künstlerischen Lebens.

In Salzburg gilt die Landesverfassung nach dem Gesetz von 1999 (LGBl. 25/1999). Die Gesetzgebung übt der auf 5 Jahre gewählte Landtag mit 36 Abgeordneten aus. Im Nationalrat hat Salzburg 11 Abgeordnete, im Bundesrat 4; den Landeshauptmann stellt die ÖVP. Die Landesregierung setzt sich aus 4 Vertretern der ÖVP und 3 der SPÖ zusammen.



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Salzburg: Almhütte bei Filzmoos, im Hintergrund die Bischofsmütze.



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Salzburg: Straße über den Radstädter Tauern.



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Salzburg: Hinterglemm.


Die größten Gemeinden (mit mehr als 5000 Einwohnern, 2001)
 
Salzburg*

142.662

  Kuchl**

6.431

Hallein*

18.399

  Eugendorf**

6.118

Saalfelden am Steinernen Meer*

15.093

  Tamsweg**

5.936

Wals-Siezenheim

11.024

  Bad Gastein

5.838

St. Johann im Pongau*

10.260

  Abtenau**

5.671

Bischofshofen*

10.087

  Mittersill**

5.584

Zell am See*

9.638

  Oberndorf bei Salzburg*

5.431

Seekirchen am Wallersee*

9.344

  Neumarkt am Wallersee*

5.420

Straßwalchen**

6.752

  Thalgau**

5.212

Bad Hofgastein**

6.727

  Elsbethen

5.117

Grödig**

6.638

     
* Stadt / ** Markt



Die Bezirke (2001)
 



politischer Bezirk




Gemeinden



Fläche in km2



Bevölkerung
insgesamt



Bevölkerung
pro km
2

Bevölkerungs-
zu- (+) bzw.
-abnahme (
)
1991
2001 in %

Salzburg (Stadt)

1

65,65

142.662

2.173

–   0,9

Hallein

13

668,31

54.282

81

+   7,7

Salzburg-Umgebung

37

1.004,36

135.104

135

+ 14,4

St. Johann im Pongau

25

1.755,37

77.872

44

+   8,2

Tamsweg

15

1.019,69

21.283

21

+   3,2

Zell am See

28

2.640,85

84.124

32

+   8,9

Salzburg

119

7.154,23

515.327

72

+   6,8




Bevölkerung (gemäß Volkszählungen)
 

1869

153.159

 

1951

327.232

1880

163.570

 

1961

347.292

1890

173.510

 

1971

405.115

1900

192.763

 

1981

442.301

1910

214.737

 

1991

482.365

1923

222.831

 

2001

515.327

1934

245.801

 

 

 




Wirtschaftsflächen (1999)
 
Kulturarten

Fläche

in ha

in %

Ackerland

6.869

1,00

Hausgärten

170

0,02

Obstanlagen einschließl. Beerenobst (ohne Erdbeeren)

99

0,01

Weingärten

0

0,00

Reb- und Baumschulen

22

0,00

Forstbaumschulen

15

 0,00

einmähdige Wiesen

6.799

 0,99

mehrmähdige Wiesen

83.349

12,13

Kulturweiden

1.633

0,24

Hutweiden

18.536

2,70

Almen und Bergmähder

183.251

26,68

Streuwiesen

1.270

0,18

Wald

268.298

39,06

Energieholzflächen (Kurzumtriebsflächen)

88

0,01

Christbaumkulturen

41

 0,01

Forstgärten

3

 0,00

nicht mehr genutztes Grünland

7.346

 1,07

fließende und stehende Gewässer

4.870

 0,71

andere unproduktive Flächen

104.279

15,18

Gesamtfläche

686.936

 100,00




Berufstätige (nach Wirtschaftsabteilungen)

 

 

1971

1981

1991

Land- und Forstwirtschaft

43.343

27.856

20.486

Energie- und Wasserversorgung

6.951

7.048

6.077

Bergbau, Steine- und Erdengewinnung

3.405

2.886

1.568

verarbeitendes Gewerbe, Industrie

77.514

82.579

80.094

Bauwesen

38.368

35.984

32.501

Handel, Lagerung

36.540

47.302

52.683

Beherbergungs- und Gaststättenwesen

19.018

23.549

30.301

Verkehr, Nachrichtenübermittlung

31.137

31.921

32.111

Geld- und Kreditwesen, Privatversicherungen, Wirtschaftsdienste

11.758

19.649

26.995

persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Haushaltung

54.552

72.207

88.219

unbekannte Wirtschaft

3.297

Pensionisten, Rentner

74.123

83.167

100.546

sonstige Einkommensempfänger, unbekannt

5.109

8.153

10.784




Bildungswesen (1999/2000)
 


Schulart



Schulen



Klassen

Schüler
bzw.
Studierende

Kindertagesheime

346

892

16.683

allgemein bildende Pflichtschulen

295

2.332

47.831

allgemein bildende höhere Schulen

25

482

12.175

sonstige allgemein bildende Schulen

3

16

319

berufsbildende Pflichtschulen

14

430

10.276

berufsbildende mittlere Schulen

55

225

5.263

berufsbildende höhere Schulen

27

354

8.851

lehrerbildende mittlere und höhere Schulen

2

18

472

berufsbildende Akademien

8

13

300

lehrerbildende Akademien

2

1.029

846

Universitäten

1

11.966

Universitäten der Künste

1

1.501

Fachhochschul-Studiengänge

4

726




Landtagsabgeordnete

Partei

1945

1949

1954

1959

1964

1969

1974

1979

1984

1989

1994

1999

 2004

ÖVP

15

12

15

14

15

13

18

17

19

16

14

15

    14

SPÖ

10

9

13

13

13

13

13

14

13

12

11

12

    17

FPÖ (WdU)

5

4

5

4

6

5

5

4

6

8

7

      3

KPÖ

1

      –

Die Grünen (Bürgerliste)

2

3

2

      2



Die Landeshauptleute Salzburgs

 

Alois Winkler (CS)

21.   7. 1909

23.   4. 1919

Oskar Meyer (CS)

23.   4. 1919

4.   5. 1922

Franz Rehrl (CS bzw. VF)

4.   5. 1922

12.   3. 1938

Anton Wintersteiger (NS)

13.   3. 1938

22.   5. 1938

Friedrich Rainer (NS)

22.   5. 1938

29. 11. 1941

Gustav Adolf Scheel (NS)

29. 11. 1941

4.   5. 1945

Adolf Schemel (ÖVP)

23.   5. 1945

12. 12. 1945

Albert Hochleitner (ÖVP)

12. 12. 1945

4. 12. 1947

Josef Rehrl (ÖVP)

4. 12. 1947

1. 12. 1949

Josef Klaus (ÖVP)

1. 12. 1949

17.   4. 1961

Hans Lechner (ÖVP)

17.   4. 1961

20.   4. 1977

Wilfried Haslauer (ÖVP)

20.   4. 1977

2.   5. 1989

Hans Katschthaler (ÖVP)

2.   5. 1989

24.   4. 1996

Franz Schausberger (ÖVP)

24.   4. 1996

28.  4.  2004

Gabriele Burgstaller(SPÖ)

28.   4. 2004

 



Literatur: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 1861ff.; C. Schneider, Geschichte der Musik in Salzburg von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, 1935; Jahresberichte des Salzburger Museums Carolino Augusteum, 1954ff.; N. Heger, Salzburg in römischer Zeit, Jahresschrift des Salzburger Museums Carolino Augusteum 19, 1974; Österreichische Akademie Akademie der Wissenschaften (Hg.), Theatergeschichte Österreichs, Salzburg, Band 6, 1978; F. Zaisberger und W. Schlegel, Burgen und Schlösser in Salzburg, 2 Bände, 1978/92; H. Dopsch und H. Spatzenegger (Hg.), Geschichte Salzburgs - Stadt und Land, 2 Bände in 8 Teilen, 1981-91 (Quellen und Literatur); Salzburger Ortsnamenbuch, bearbeitet von I. Reiffenstein und L. Ziller, 1982; E. Geiser (Hg.), Naturwissenschaftliche Forschung in Salzburg, 1987; A. Haslinger und P. Mittermayr, Salzburger Kulturlexikon, 1987; H. Dopsch (Hg.), Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung, Festschrift 700 Jahre Stadtrecht von Salzburg, 1987; T. Hochradner, Bibliographie zur Volksmusik in Salzburg, 1990; W. W. Vogl, 1200 Jahre Salzburger Sozialpolitik, 1992; S. Pacher, Die Schwaighofkolonisation im Alpenraum, 1993; W. Fally (Hg.), Salzburger Landesentwicklungsprogramm, Materialien zur Entwicklungsplanung 11, herausgegeben vom Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung Landesplanung und Raumordnung, 1994; H. Wolfram, Salzburg, Bayern und Österreich, Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung Ergänzungsband 31, 1995; E. Hanisch (Hg.), Salzburg. Zwischen Globalisierung und Goldhaube, 1997 (= Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945, Band 6,1); F. Zaisberger, Geschichte Salzburgs, 1998; Domkapitel zu Salzburg (Hg.), 1200 Jahre Erzbistum Salzburg, 1998.


Verweise auf andere Alben:
Musikgeschichte: Georg Muffat: Sonate V a.d. Armonico tributo

 
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