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Bad Sankt Leonhard im Lavanttal - Baldass, Ludwig (16/25)
Bahnhofs-Sozialdienst Bahr-Mildenburg, Anna

Bahr, Hermann


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Hermann Bahr. Foto von d'Ora, 1910.



Bahr, Hermann, * 19. 7. 1863 Linz (Oberösterreich),  15. 1. 1934 München (Deutschland), Dichter, glänzender Essayist und Kritiker, anregender Interpret literarischer Strömungen vom Naturalismus bis zum Expressionismus, einer der bedeutendsten Lustspieldichter seiner Zeit, führender Theoretiker des Impressionismus und Wortführer von Jung-Wien; ab 1909 verheiratet mit Anna Bahr-Mildenburg. Er studierte in Wien, Czernowitz und Berlin (Freundschaft mit A. Holz). 1890 Mitarbeiter der "Freien Bühne" in Berlin, ab 1894 freier Schriftsteller und Herausgeber der liberalen Wochenschrift "Die Zeit". 1906/07 Regisseur bei M. Reinhardt in Berlin, lebte 1912-18 in Salzburg, 1918 1. Dramaturg am Wiener Burgthater, 1922 ging er nach München. Seine programmatischen Essays leiteten zum Teil neue Stilrichtungen ein. Als Schriftsteller befasste er sich mit vielen literarischen Strömungen um 1900 und wirkte als ihr Anreger und Förderer; seine Werke sind bedeutende Dokumente österreichischer Geistesgeschichte.


Werke: Prosa: Die gute Schule. Seelenstände, 1890; Fin de siècle, 1891; Theater, 1897; Die Rahl, 1908; Drut, 1909; O Mensch, 1910; Himmelfahrt, 1916; Die Rotte Korahs, 1919; Österreich in Ewigkeit, 1929. - Dramen: Die neuen Menschen, 1887; Die Mutter, 1891; Das Tschaperl, 1897; Der Querulant, 1914. - Lustspiele: Wienerinnen, 1900; Der Krampus, 1902; Der Meister, 1904; Ringelspiel, 1907; Das Konzert, 1909; Die Kinder, 1911; Das Prinzip, 1912. - Essays: Zur Kritik der Moderne, 1890; Die Überwindung des Naturalismus, 1891; Expressionismus, 1916; Tagebücher, Skizzenbücher und Notizhefte (5 Bände, herausgegeben von M. Csáky, 1994ff.).

Literatur: D. G. Daviau, Der Mann von Übermorgen, 1984; R. Farkas, H. Bahr, 1989; M. Meier, Prometheus und Pandora. "Persönlicher Mythos" als Schlüssel zum Werk von H. Bahr (1863-1934), 1997.


 
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