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Sahulka, Johann - Salvatorianer (13/25)
Saliera Saliger, Rudolf

Salieri, Antonio


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Antonio Salieri. Anonym. Gemälde (Gesellschaft der Musikfreunde in Wien).



Salieri, Antonio, * 18. 8. 1750 Legnano bei Venedig (Italien), † 7. 5. 1825 Wien, Komponist. Kam durch seinen Lehrer F. Gassmann, der ihn mit dem Kaiser und den Größen des Wiener Musiklebens bekannt machte (unter anderem P. Metastasio und C. W. Gluck) 1766 nach Wien; ab 1770 Opernkomponist mit wechselndem Erfolg; 1774 im Alter von 24 Jahren Hofkompositor, 1788 Hofkapellmeister. Hatte 1784-87 große Erfolge in Paris, wurde als Nachfolger C. W. Glucks gefeiert und galt als "musikalischer Papst" Wiens. Nach dem Tod Josephs II. zog er sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Salieri zählt zu den Gründern der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Erarbeitung der Statuten des Konservatoriums) und stellte das musikalische Programm für den Wiener Kongress zusammen. Auch als Pädagoge war er bekannt (F. Schubert, L. von Beethoven, F. Liszt, J. N. Hummel, S. Sechter, F. X. Süßmayer; K. Cavalieri, A. Milder-Hauptmann und andere.)

In die Geschichte ist er vor allem durch das längst widerlegte Gerücht eingegangen, er habe W. A. Mozart vergiftet. Salieri verbindet durch sein langes Leben das Spätbarock (J. J. Fux) bzw. die Frühklassik (F. Gassmann, C. W. Gluck) und die Hochromantik (F. Liszt).


Werke: 469 Opern bzw. Singspiele, 5 Oratorien, zahlreiche Kirchenwerke, Lieder, Kantaten, Instrumentalwerke.

Literatur: L. von Mosel, Über das Leben und die Werke des A. Salieri, 1827; R. Angermüller, A. Salieri, 1970; V. Braunbehrens, Salieri, 1989; J. A. Rice, A. Salieri and Viennese Opera, 1998; R. Angermüller (Hg.), A. Salieri, 3 Bände 2000; Österreichisches Biographisches Lexikon.


 
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