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Schuschnigg, Kurt - Schwabenitzky, Reinhard (6/25)
Schuster, Helmut A. Schuster, Leopold

Schuster, Ignaz


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Ignaz Schuster als Staberl in der Posse "Die Bürger in Wien" von A. Bäuerle. Kolorierte Zeichnung.



Schuster, Ignaz, * 20. 7. 1779 Wien,  6. 11. 1835 ebenda, Schauspieler, Sänger, Komponist. Zunächst Sänger, wechselte bald zum Sprechtheater, spielte an verschiedenen Wiener Bühnen, vor allem am Leopoldstädter Theater. Hier kreierte er 1813 in A. Bäuerles "Die Bürger in Wien" die Figur des Parapluiemachers Chrysostomus Staberl; es folgten zahlreiche "Staberliaden" mit typisch Wiener Charakterkomik. Ab 1817 am Leopoldstädter Theater Konkurrenz zu F. Raimund; 1830 erstes gemeinsames Auftreten. 1812-28 Regisseur am Leopoldstädter Theater; komponierte die Bühnenmusik für Stücke von A. Bäuerle, J. Perinet, J. A. Gleich, weiters Lieder und Messen.


Werke: Baron Barfuß, 1804; Othellerl, der Mohr von Wien, 1806 (Posse); Hamlet, Prinz vom Tandelmarkt, 1807 (Parodie); Romeo und Julie, 1808 (Travestie); Der Palast der Wahrheit, 1810 (romantisch-komische Oper); Der Zauberspiegel, 1811 (Burleske); Cora, die Sonnenjungfrau, 1812 (komische Oper); Der Baum der Diana, 1812 (Travestie-Oper); Die verkehrte Welt, 1814 (Posse); Die falsche Primadonna von Krähwinkel, 1818 (musikalisches Lustspiel); Die Abenteuer eines echten Shawls in Wien, 1820 (Posse); Die natürliche Zauberei, 1821 (Posse); Jupiter in Wien, 1825 (Zauberspiel); Meister Crispin oder Die Wanderung durch die Elemente, 1828 (Zauberposse).

Literatur: O. Rommel, Die Alt-Wiener Volkskomödie, 1952; N. J. Mayer, I. Schuster und die Entwicklung des Schauspiels von Laroche zu Raimund im Wandel der theatralischen Gattungen des Volkstheaters, Dissertation, Wien 1966.


 
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