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Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Ferdinand
Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Ferdinand, * 11. 10. 1788 Königsberg (Ostpreußen, Kaliningrad, Russische Föderation), † 13. 4. 1853 Wien, Historien- und Landschaftsmaler, Illustrator; Sohn und Schüler des Malers Johann Veit Schnorr von Carolsfeld und Bruder von Julius Schnorr von Carolsfeld. Kam 1804 nach Wien und studierte an der Wiener Akademie, schloss sich dem Overbeck-Kreis an und wurde von Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen gefördert. 1821 Übertritt zum Katholizismus, gehörte dem Romantikerkreis um Z. Werner und C. M. Hofbauer an, was sich auch in der Wahl seiner Bildthemen auswirkte. In den 20er Jahren entstanden vor allem Motive aus Bibel, Geschichte und Dichtung, später unter dem Einfluss von J. A. Koch auch heroisch-romantische Landschaften. Lehrer von M. von Schwind, ab 1841 Kustos der k. k. Gemäldegalerie im Belvedere.
Literatur: A. Strasoldo-Graffemberg, L. F. Schnorr von Carolsfeld (1788-1853), Dissertation, Freiburg 1987; M. R. Tanzwirth, Der Strömungspluralismus im Werk von L. F. Schnorr von Carolsfeld, 2 Bände, Dissertation, Wien 1999; Österreichisches Biographisches Lexikon.
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