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Schwarzkopf, Paul - Schwingshackel, Johann (24/25)
Schwind, Fritz Schwingshackel, Johann

Schwind, Moritz von


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Moritz von Schwind: Fresken in der Loggia der Staatsoper in Wien.



Schwind, Moritz von, * 21. 1. 1804 Wien,  8. 2. 1871 Niederpöcking (Deutschland), Historienmaler und Illustrator, Romantiker. Studierte an der Wiener Akademie, danach autodidaktische Weiterbildung unter dem Einfluss von J. P. Krafft und L. F. Schnorr von Carolsfeld, von denen sein Stil starke Anregungen erhielt; zusätzliche künstlerische Anregungen empfing er durch den Freundeskreis um F. Schubert sowie durch N. Lenau, F. Grillparzer und A. Grün. Nach dem Vorbild Schnorrs von Carolsfeld beschäftigte er sich mit altdeutsch-romantischen und märchenhaften Themen. Schwind war ab 1828 an der Münchner Akademie tätig, führte große Aufträge für König Ludwig I. von Bayern aus und schuf Fresken für die Münchner Residenz (1832-34) sowie Freskenentwürfe für Schloss Hohenschwangau. 1840 übersiedelte er nach Karlsruhe, 1844 nach Frankfurt am Main. 1847 kehrte er nach München zurück und lehrte als Professor an der Akademie. In Wien schuf er 1840 Fresken für die Wertheimstein-Villa (19. Bezirk) und 1863-67 die Freskierung der Loggia und des Foyers der Wiener Staatsoper (Szenen aus der "Zauberflöte").



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Moritz von Schwind. Lithographie von J. Kriehuber, 1827.


Literatur: G. Pommeranz-Liedtke, M. von Schwind - Maler und Poet, 1974; R. Langenfelder, Die inszenierte Idylle oder Bildthemen bei M. von Schwind, Dissertation, Salzburg 1984; B. Rommé (Hg.), M. von Schwind Fresken und Wandbilder, Ausstellungskatalog, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 1996; S. Holsten (Hg.), M. von Schwind. Meister der Spätromantik, Ausstellungskatalog, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 1996.


Verweise auf andere Alben:
Musikgeschichte: Ernst Krenek: Reisebuch aus den österreichischen Alpen, Der Wein

 
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