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Rottmeyer, Franz Robert - Rudolff, Christoff (20/25)
RudolfIII. Rudolf, Erzherzog von Österreich, * 1788

Rudolf IV. der Stifter


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Herzog Rudolf IV., der Stifter. Gemälde, 1360/65 (Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Wien).



Rudolf IV. (der Stifter), * 1. 11. 1339,  27. 7. 1365 Mailand (Italien), ältester Sohn von Herzog Albrecht II., Bruder von Albrecht III. und Leopold III.. Ab 1358 Herzog, erwarb 1362 vorübergehend Friaul und 1363 Tirol, gründete 1365 die Universität Wien und betrieb den Weiterbau des Stephansdoms. Ließ Fälschungen von Urkunden (Privilegium maius) herstellen. 1364 schloss er mit seinem Schwiegervater Kaiser Karl IV. einen Erbvertrag, 1364 vereinbarte er mit seinen Brüdern Albrecht III. und Leopold III. die rudolfinische Hausordnung (gemeinsamer Besitz der Länder). Bestattet im Wiener Stephansdom. - Denkmäler in Wien am Singertor von St. Stephan, vor dem Rathaus und im Festsaal der Universität. Sein Porträt ist das erste Fürstenbildnis in Mitteleuropa.


Literatur: U. Begrich, Die fürstliche "Majestät" Herzog Rudolfs IV. von Österreich, 1965; A. Lhotsky, Die Problematik der geschichtlichen Erscheinung Rudolfs IV., in: derselbe, Aufsätze und Vorträge, Band 5, 1976; W. Baum, Rudolf IV. der Stifter. Seine Welt und seine Zeit, 1996.


Verweise auf andere Alben:
Briefmarken-Album: 1000 Jahre Ostarrichi - Kaiserkrone Rudolfs II

 
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