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Markomannen
Markomannen, ein suebischer Germanenstamm, ursprünglich im Maingebiet siedelnd. Von den Römern 9 v. Chr. besiegt, zogen sie unter König Marbod nach Böhmen. Der Druck anderer Germanenstämme, soziale und wirtschaftliche Veränderungen und die Schwäche der römischen Reichsverteidigung führten zu den Markomannenkriegen, die mit Unterbrechungen von 166 bis 180 n. Chr. dauerten: Die Germanen drangen dabei bis Oberitalien vor und konnten von den Römern nur mühsam unter persönlicher Leitung von Kaiser Mark Aurel abgewehrt werden. Das weitere offensive Vorgehen der Römer jenseits der Donau zeigen Bilderszenen der Mark-Aurel-Säule in Rom (Regenwunder). Als Folge der Kämpfe erhielt Noricum ein Legionslager zunächst in Albing und dann in Lauriacum (Enns). Weitere Einfälle der Markomannen erfolgten im 3. und 4. Jahrhundert. Um 396 wurden Teile der Markomannen im ostösterreichisch-westungarischen Raum als Verbündete der Römer angesiedelt (Fritigil).
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