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Legion, Österreichische - Lehr- und Lernfreiheit (4/25)
Lehár, Anton Freiherr von Lehenswesen

Lehár, Franz


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Franz Lehár mit M. Günther als Hanna Glawari und L. Treumann als Graf Danilo in "Die lustige Witwe". Foto, 1934.



Lehár, Franz, * 30. 4. 1870 Komorn (Komárno, Slowakische Republik),  24. 10. 1948 Bad Ischl (Oberösterreich), Operettenkomponist und Dirigent; Bruder von Anton Freiherr von Lehár. Lehár war einer der bedeutendsten Vertreter der Operette im 20. Jahrhundert ("Silberne Operettenära"). Wie sein Vater Militärkapellmeister, wirkte Lehár bis 1902 in verschiedenen Städten der österreichisch-ungarischen Monarchie; als Komponist dirigierte er seine Werke selbst. Er brachte in den klassischen Operettenstil Elemente der zeitgenössischen Unterhaltungs- und Volksmusik (in der Nachfolge von J. Strauß´ "Zigeunerbaron") ein. Viele seiner Melodien wurden Schlager ("Meine Liebe, deine Liebe", "Dein ist mein ganzes Herz" und andere). 1950 wurde in Bad Ischl das Lehár-Museum in der Lehár-Villa eingerichtet.


Werke: 38 Operetten, unter anderem: Fräulein Leutnant, 1901; Der Rastelbinder, 1902; Die lustige Witwe, 1905; Der Graf von Luxemburg, 1909; Zigeunerliebe, 1910; Eva, 1911; Die ideale Gattin, 1913; Die blaue Mazur, 1920; Frasquita, 1922; Paganini, 1925; Zarewitsch, 1927; Friederike, 1928; Das Land des Lächelns, 1929; Schön ist die Welt, 1930; Giuditta, 1934. - Filmmusiken: Es war einmal ein Walzer, 1932; Großfürstin Alexandra, 1934. - 5 Opern, Lieder, Tänze, Märsche.

Literatur: S. Czech, Schön ist die Welt: F. Lehárs Leben und Werk, 1957; B. Grun, Gold and Silver: The Life and Time of F. Lehár, 1970; M. Schönherr, F. Lehár, 1970; S. Frey, "Was sagt ihr zu diesem Erfolg." F. Lehár und die Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts, 1999; Neue Deutsche Biographie.


Verweise auf andere Alben:
Musikgeschichte: Max Schönherr: Österreichische Bundeshymne

 
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