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Handschrift (5/17)
Notationen Walther von der Vogelweide: Under der Linden

Mittelalter/Höfische Kultur

Nibelungenlied


Das Nibelungenlied ist um 1200 im Donauraum (Passau?) entstanden. Leider ist die authentische Melodie zu dieser berühmtesten mittelhochdeutschen Epenstrophe nicht überliefert. Im Hörbeispiel wird sie von Eberhard Kummer auf den Hildebrandston gesungen. Er begleitet sich dabei selbst auf der Harfe und der Drehleier. Der sich selbst begleitende Sänger war wichtig für die europäische Musikentwicklung, denn so ergaben sich bei einer Einheit von Musik und Text die besten Vortragsmöglichkeiten. Verschiedene Motive, die durchaus auch aus unterschiedlichen historischen Schichten kommen konnten (so z. B. trennen Attila und Theoderich in Wirklichkeit zwei Menschenalter), wurden hier zu einem Epos verschmolzen. Abbildung und Musikbeispiel bringen den Beginn der 1. Aventiure. (E. Stadler)

 Qualität: Höher (1128 kB, WAV), Geringer (76 kB, MP3)


© Koch International GMBH-Austria, Pl.-Nr. PAN 150005/6.
© Bild: Horst Jäger, August-Reis-Str. 12, A-6845 Hohenems.
Verweise auf andere Alben:
Österreich-Lexikon:Babenbergerzeit, Heldenepen, Hochmittelalter, Hohenems, Minnesang, Nibelungenlied

 
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