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Wagner, Georg - Wailand, Georg (17/25)
Wahlrecht Wahrmund, Adolf

Währing


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Wappen des 18. Wiener Gemeindebezirks Währing



Währing, 18. Gemeindebezirk von Wien, 6,31 km2, 47.197 Einwohner, (2006), ehemals selbständige Gemeinde entlang des Währinger Bachs, 1890/92 mit Weinhaus (urkundlich 1266), Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und einem Teil von Salmannsdorf (die letzten beiden kamen 1938 zu Döbling) zum 18. Bezirk vereinigt; vor 1177 als Besitz des Klosters Michaelbeuern urkundlich erstmals erwähnt. Der alte Ortskern lag um die heutige Währinger Straße und Gentzgasse. 1485 durch Matthias Corvinus sowie 1529 und 1683 durch die Türken größtenteils zerstört. Im 19. Jahrhundert galt Währing als beliebte Sommerfrische, im Vormärz siedelten sich hier viele Handwerker und Industriearbeiter an; daneben entstanden zahlreiche Villen (Cottage). Währing weist große Gartenflächen auf: Türkenschanzpark, Schubertpark (1925 eröffnet, 1769-1873 Ortsfriedhof) mit den Grabmälern L. van Beethovens und F. Schuberts; Währinger Park (1923 eröffnet; 1783-1874 allgemeiner Friedhof); Schafbergbad (mit einer Fläche von 45.000 m2), an der Grenze zum 17. Bezirk. - Universität für Bodenkultur; 2 Bundesgymnasien und Bundesrealgymnasium, Albertus-Magnus-Schule (Privatgymnasium) und Oberstufenrealgymnasium der Marianisten. - I.-Semmelweis-Frauenklinik der Stadt Wien; Orthopädisches Krankenhaus der Stadt Wien - Gersthof, Institut Haus der Barmherzigkeit. - Währinger Pfarrkirche (urkundlich 1226 Kapelle, um 1400 Pfarre, 1753 Neubau, 1934 erweitert von K. Holey) mit Hochaltarbild von Peter Strudel; davor Brunnen (1884); neugotische Pfarrkirche (Lazaristenkirche, geweiht 1878) und Weinhauser Pfarrkirche (1883-89/93), beide nach Plänen von F. von Schmidt erbaut; Heimatmuseum (gegründet 1937).


Literatur: F. Opll, Erstnennung von Siedlungsnamen im Wiener Raum, 1981; K. Lohrmann und F. Opll, Regesten zur Frühgeschichte von Wien, 1981; H. Kretschmer, Währing, Wiener Bezirkskulturführer, 1982.


 
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