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Universitätsbibliothek Wien


Universitätsbibliothek Wien, mit 5,437.590 Bänden (1994) eine der größten Universitätsbibliotheken des deutschsprachigen Raums; 1365 zugleich mit der Wiener Universität von Rudolf IV. gestiftet; die Bücherbestände wurden ab 1473 in einem Zubau der damaligen Universität, ab 1492 in einem eigenen Bibliotheksgebäude aufgestellt. Die Universitätsbibliothek Wien wurde 1756 aufgelöst und der Hofbibliothek eingegliedert, 1775 neu gegründet (durch Übernahme der Räume und Buchbestände der Jesuitenbibliothek). Die Universitätsbibliothek Wien untersteht unmittelbar dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und ist allgemein zugänglich. Um Organisation, Ausgestaltung und Katalogisierung haben sich die Professoren T. Resch ( 1520), C. Michaeler ( 1861), F. Leithe ( 1896) und vor allem F. Grassauer, der Begründer des modernen österreichischen Bibliothekswesens (Bibliotheken) verdient gemacht.


Literatur: H. Alker, Die Universitätsbibliothek Wien, 1953; W. Pongratz, Geschichte der Universitätsbibliothek, 1965; Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich, 1995.


 
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