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Sorger, Veit - Sozialministerium, Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (12/25)
Sowitsch, Stefan Soyka, Otto

Soyfer, Jura


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Jura Soyfer. Foto.



Soyfer, Jura, * 8. 12. 1912 Charkow (Charkív, Ukraine),  15./16. 2. 1939 KZ Buchenwald (Deutschland), Schriftsteller und Journalist. Kam Anfang der 20er Jahre nach Wien, schrieb anfangs politische Gedichte für die "Arbeiterzeitung". Nach der Zerschlagung der Sozialdemokratischen Partei 1934 (Romanfragment "So starb eine Partei") arbeitete Soyfer für die verbotene Kommunistische Partei. 1937 wegen kommunistischer Betätigung verhaftet, 1938 amnestiert; von den Nationalsozialisten an der Schweizer Grenze verhaftet und zuerst in Dachau ("Dachau-Lied", 1938, vertont von H. Zipper), später in Buchenwald interniert. Seine satirischen Stücke und Szenenfolgen, verfasst für Wiener Kleinkunstbühnen, richten sich vor allem gegen soziale Ungerechtigkeit und politischen Illusionismus.


Werke: Dramen: Weltuntergang, 1936; Der Lechner Edi schaut ins Paradies, 1936; Astoria, 1937; Vineta, 1937. - Ausgabe: Das Gesamtwerk, herausgegeben von H. Jarka, 1980; Werke in 3 Bänden, herausgegeben von H. Jarka, 1984.

Literatur: H. Jarka, J. Soyfer, 1987.


 
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