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Plankenstein - Plöckinger, Erwin (21/25)
Pleyel, Ignaz Ploberger, Herbert

Plischke, Ernst Anton


Plischke, Ernst Anton, * 26. 6. 1903 Klosterneuburg (Niederösterreich),  23. 5. 1992 Wien, Architekt. Studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei O. Strnad und P. Behrens. Mitarbeit in den Ateliers von P. Behrens, J. Frank (1927/28) und E. Kahn in New York (1929). Bereits sein erster großer Auftrag, das Arbeitsamt in Wien-Liesing (1930), fand in seiner Modernität internationale Beachtung. 1939 emigrierte Plischke nach Neuseeland, wurde "community planner" für das Wohnbauministerium und war ab 1948 freischaffend tätig (Büro- und Industriegebäude, Einfamilienhäuser und Kirchen). 1963 kehrte er nach Wien zurück und wurde Professor an der Akademie der bildenden Künste. Aufbauend auf der "Wiener Tradition" (A. Loos, J. Frank) vertrat er eine komplexere Formensprache als die "Internationale Moderne". 1935 Staatspreis für Architektur.


Weitere Werke: Doppelhaus in der Werkbundsiedlung, Wien 13, 1930-32; Haus Gamerith am Attersee, 1933/34; Haus Frey, Graz, 1970-72. - Schriften: Design and Living, 1947; Vom Menschlichen im neuen Bauen, 1969; Ein Leben mit Architektur, 1989.

Literatur: E. A. Plischke, Ausstellungskatalog, Akademie der bildenden Künste in Wien, 1983; Magistrat der Stadt Wien (Hg.), Architektur in Wien, 1984; F. Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band III/1, 1990.


 
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