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Maastricht, Vertrag von - Magistrat (20/25)
Magdalenaberg Magenta

Magdalensberg


Magdalensberg (bis 1583 Helenenberg genannt), Kärnten, 1058 m, einer der 4 heiligen Berge der Vierberge-Wallfahrt, eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten Österreichs, über dem Zollfeld nordöstlich von Maria Saal mit ehemaliger vorrömischer Befestigungsanlage und Heiligtum auf dem Gipfel; 120 m unterhalb umfangreiche Ruinen einer spätkeltischen und frührömischen Siedlung (Forum, Regierungsgebäude, Wohnhäuser, Badeanlagen und Werkstätten freigelegt). Auf dem Magdalensberg stehen ein heidnischer Opferstein sowie die spätgotische Wallfahrtskirche St. Helena und Magdalena, urkundlich 1262, Neubau 1462, mit Flügelaltar (1502) aus der St. Veiter Werkstätte. In spätkeltischer und frührömischer Zeit war die Magdalensberg-Siedlung eine Bergstadt von rund 3 km2 Ausdehnung und fungierte als norisches Handelszentrum und frührömisches Verwaltungszentrum im ehedem freien Regnum Noricum und ab 15 v. Chr. im von Rom besetzten Noricum. 1502 wurde hier der Jüngling vom Magdalensberg gefunden. Grabungsfunde im Museum auf dem Magdalensberg (einem römischen Repräsentationshaus).


Literatur: G. Piccottini, Die Stadt auf dem Magdalensberg und das frühe Noricum, 1988; derselbe, Bauen und Wohnen in der Stadt auf dem Magdalensberg, 1989; derselbe und H. Vetters, Führer durch die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg, 1990; W. Wadl (Hg.), Magdalensberg, 1995; H. Straube, Ferrum Noricum und die Stadt auf dem Magdalensberg, 1996.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Jüngling vom Magdalensberg, Abguß aus dem 16. Jh.

 
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