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Lateinische Sprache - Lausecker, Karl (15/25)
Laudachsee Lauermann, Herbert

Laudon, Ernst Gideon Freiherr von bis 1759 E. G. Loudohn oder Loudon


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Ernst Gideon Freiherr von Laudon. Schabblatt von V. Kieninger.



Laudon, Ernst Gideon Freiherr von (bis 1759 E. G. Loudohn oder Loudon), * 13. 2. 1717 Tootzen (Tootsi, Estland),  14. 7. 1790 Neutitschein (Novy Jičín, Tschechische Republik), kaiserlicher Feldmarschall (ab 1778). 1732-42 Offizier in der russischen Armee, ab Sommer 1744 in österreichischen Diensten. Im 7-jährigen Krieg errang Laudon mehrere Siege (1758 bei Domstadtl in Mähren, 1759 mit Fürst Saltykow bei Kunersdorf, 1760 bei Landshut in Schlesien), er unterlag jedoch wenig später bei Liegnitz; 1761 gelang die Erstürmung der Festung Schweidnitz durch Handstreich; danach von wichtigen Funktionen ausgeschlossen. Im Bayerischen Erbfolgekrieg 1778/79 blieb er in Böhmen erfolglos, eroberte dann im Türkenkrieg 1789 Belgrad. Bei Volk und Armee beliebt, neigte er zu Schwermut und war leicht verletzlich. In Rivalität stand er zu L. J. Graf Daun und F. M. Graf von Lacy. Grabmal im Park seines Schlosses in Hadersdorf (Wien 14), Reiterstandbild am Maria-Theresia-Denkmal.


Literatur: J. Kunisch, Feldmarschall Laudons Jugend und erste Kriegsdienste, Archiv für österreichische Geschichte 128, 1972; Historische Zeitschrift 235, 1982; F. Pesendorfer, Feldmarschall Loudon, 1991; J. Kunisch, Loudons Nachruhm, 1999; Neue Deutsche Biographie.


 
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