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Krenek, Carl - Kriegerdenkmäler (2/25)
Krenek, Carl Krenn, Franz

Krenek, Ernst


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Ernst Krenek. Foto, 1960.



Krenek, Ernst, * 23. 8. 1900 Wien,  23. 12. 1991 Palm Springs (USA), Komponist und Dichter; Schwiegersohn von G. Mahler. Schüler von F. Schreker; emigrierte 1938 nach Amerika, lebte ab 1948 in Kalifornien, hielt aber den Kontakt zu Österreich. Sein Stil machte von der Spätromantik bis zur modernen Tonkonstruktion viele Wandlungen durch, ab zirka 1921 radikaler Vertreter der Neuen Musik, verwendete ab etwa 1930 die Zwölftontechnik. Die Libretti zu seinen Opern verfasste er zumeist selbst. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, Großer Österreichischer Staatspreis 1963, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1975. E.-Krenek-Institut in Wien; E.-Krenek-Preis der Stadt Wien.


Werke: Opern: Orpheus und Eurydike, 1923 (Text von O. Kokoschka); Der Sprung über den Schatten, 1924; Der Diktator, 1926; Jonny spielt auf, 1927; Oper ohne Titel, 1930; Leben des Orest, 1931; Karl V., 1934; Pallas Athene weint, 1955; The Bell Tower, 1957; Ausgerechnet und verspielt, 1962 (Fernsehoper); Der goldene Bock, 1964. - Operette: Schwergewicht oder Die Ehre der Nation, 1928. - Ballette, Symphonien, Orchesterwerke, Kammermusik, Jazzmusik, Bühnenmusik, Vokalwerke und Lieder ("Reisetagebuch aus den österreichischen Alpen", 1929). - Theoretische Werke: Über neue Musik, 1937; Versuch einer Selbstanalyse, 1948 (Autobiographie mit Werkverzeichnis); Zwölfton-Kontrapunkt-Studien, 1952; Zur Sprache gebracht, 1958 (Essays); Im Atem der Zeit, 1998 (Autobiographie).

Literatur: L. Knessl, E. Krenek, 1968; J. L. Stewart, E. Krenek, 1990; J. Shintani (Hg.), E. Krenek - Werkverzeichnis, 1997; M. Schmidt (Hg.), E. Krenek, 2000.


 
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