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Kleinglödnitz - Kletzenbrot (22/25)
Klenner, Fritz Kleßheim

Klesl Khlesl, Melchior


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Melchior Klesl. Epitaph im Wiener Stephansdom.



Klesl (Khlesl), Melchior, * 19. 2. 1553 Wien,  18. 9. 1630 Wiener Neustadt (Niederösterreich), Bischof und Staatsmann; Sohn eines lutherischen Bäckers. Trat als Jugendlicher zum Katholizismus über, wurde Propst von St. Stephan, 1581-1600 Offizial des Bischofs von Passau, 1588-1630 Administrator des Bistums Wiener Neustadt, 1598 zum Bischof von Wien ernannt, 1602 eingeführt, 1614 geweiht, 1616 Kardinal. Setzte die Gegenreformation in Österreich durch. Ab 1599 Kanzler des Erzherzogs und späteren Kaisers Matthias, wurde er zu dessen Zeit Leiter der Politik. 1618 im Auftrag von Ferdinand II. und Erzherzog Maximilian III. verhaftet, wurde Klesl nach Tirol, dann nach Rom gebracht, 1623 freigelassen. 1627 war Klesl wieder als Bischof tätig, aber ohne politischen Einfluss.



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Melchior Klesl. Stich von F. Rosbach.


Literatur: A. Kerschbaumer, Kardinal Klesl, 21905; J. Rainer, Kardinal M. Klesl. Vom "Generalreformator" zum "Ausgleichspolitiker", Römische Quartalschriften für Altertumskunde und Kirchengeschichte 59, 1964; Neue Deutsche Biographie.


 
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