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Josephinismus - Jugendgerichtsbarkeit (14/25)
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jüdische Museen


jüdische Museen: 1895 wurde in Wien das weltweit erste jüdische Museum gegründet. Die Sammlung war an verschiedenen Orten, zuletzt im 2. Bezirk, untergebracht und dokumentierte die kulturhistorische Entwicklung des österreichischen Judentums. 1938 wurde das Museum von den NS-Behörden geschlossen und die Sammlung in das Völkerkundemuseum überführt. Nach 1945 erfolgte die Refundierung an die Israelitische Kultusgemeinde, die in den 60er Jahren vorübergehend ein Museum einrichtete. 1989 wurde das "J. M. der Stadt Wien" gegründet, das sich seit 1993 im Palais Eskeles (Wien 1, Dorotheergasse) befindet. Zu den Museumsbeständen zählen neben der Judaicasammlung Max Berger auch die zum größten Teil erhalten gebliebenen Objekte aus dem vor 1938 bestehenden jüdischen Museum sowie Kult- und Ritualobjekte aus zerstörten Wiener und burgenländischen Synagogen.

In Eisenstadt besteht seit 1982 im ehemaligen Haus Wertheimer das "Österreichische Jüdische Museum" mit einer Dauerausstellung zu Geschichte und Kultur der Juden in Österreich und besonders im Burgenland.

Seit 1991 befindet sich ein drittes jüdisches Museum in der Villa Heimann-Rosenthal in Hohenems (Vorarlberg) mit einer permanenten Ausstellung zur Geschichte des Landjudentums und einer umfassenden Fachbibliothek.


 
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