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Brauereien - Breicha, Otto (9/25)
Braunarlspitze Braunbär

Braunau am Inn


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Wappen von Braunau am Inn.



Braunau am Inn, Oberösterreich, Bezirk Braunau, Stadt, 351 m, 16.360 Einwohner, 24,83 km2, bayerische Festungsstadt und Straßenknoten an der Einmündung der Enknach in den Inn im oberösterreichischen Innviertel. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Finanz-, Eich-, Vermessungs- und Zollamt, Krankenhaus, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Bezirksbauernkammer, Bezirksabfallverband, Gebietskrankenkasse, Sport-, Fest-, Messehalle, Stadion, Jugendzentrum, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, Handelsakademie, Höhere Technische Lehranstalt, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, kaufmännische und gewerbliche Berufsschule, Höhere Technische Lehranstalt und Werkmeisterschule für Berufstätige des BFI, Volkshochschule, BFI, Industrie- und Gewerbestadt (rund 58 % der 10.917 Beschäftigten): Holz- und Metallverarbeitung (Austria Metall AG im zum Stadtgebiet gehörenden Dorf Ranshofen), Erzeugung von Kabelbäumen für Autoindustrie, Waagen, Betteinsätzen, Schuhen und Bekleidung; Glas- und Elektronikindustrie, Glasveredelung, Wassertechnik. Laufkraftwerk Braunau-Simbach (errichtet 1953, 271.100 MWh).

Urkundlich 1110, Gründungsstadt um 1260-90, Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert durch Innschifffahrt, Salzhandel und Tuchmacherei. 1779 kam Braunau mit dem Innviertel an Österreich (1809-16 wieder bayerisch), Geburtsort von A. Hitler. - Spätgotische Stadtpfarrkirche (1439-66) mit 99 m hohem Turm (1492) als Wahrzeichen der Stadt und neugotische Einrichtung, gotische Bürgerspitalskirche (um 1430, "Sechseckkirche"), Bürgerspital vorgebaut; ehemalige St. Martinskirche (1457, seit 1957 Kriegergedenkstätte); ehemaliges Kapuzinerkloster (1621-24, Kirche ist heute Theater); Reste der Festungsmauer des Salzburger Tors; ehemaliges Zeughaus; alte Dreieckgiebelhäuser (15.-19. Jh). Bezirks- und Heimatmuseum in Herzogsburg und Glockengießerei.


Literatur: Österreichisches Städtebuch, Band I, Oberösterreich, 1968; F. Gallnbrunner und andere, Der Bezirk Braunau, 1974.


Verweise auf andere Alben:
Musikgeschichte: Hans Sachs: Die drey werckmender

 
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