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Thun-Hohenstein, Johann Ernst Graf - Tierseuchen (2/25)
Thun-Hohenstein, Johann Ernst Graf Thun-Hohenstein, Paul

Thun-Hohenstein, Leo Graf


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Leo Graf Thun-Hohenstein. Lithographie von J. Kriehuber, 1850.



Thun-Hohenstein, Leo Graf, * 7. 4. 1811 Tetschen (Děčín, Tschechische Republik), † 17. 12. 1888 Wien, Politiker, Reformator des österreichischen Bildungswesens. Setzte als Unterrichtsminister (1849-60) die vor allem von F. S. Exner vorgeschlagenen epochalen Neuerungen (Organisationsentwurf 1849) durch, erhob die Evangelisch-theologische Lehranstalt zu einer Fakultät (1850), vermehrte das Angebot von wissenschaftlichen Disziplinen (Berufung auch protestantischer und jüdischer Professoren) besonders an den philosophischen Fakultäten und wies dem Rechtsstudium einen zukunftsträchtigen Weg. Unter ihm wurde 1855 das Konkordat abgeschlossen. Nach 1860 versuchte er vergeblich, seine föderalistisch-autonomistische Staatskonzeption mit Hilfe der von ihm geführten Katholisch-Konservativen (Leitung des Zentralorgans "Das Vaterland", 1865-88) durchzusetzen.


Literatur: H. Lentze, Die Universitätsreform des Ministers Graf L. Thun-Hohenstein, 1962; C. Thienen-Adlerflycht, Graf L. Thun-Hohenstein im Vormärz, 1967.


 
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