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Teuffenbach, Friedrich - Thaur (4/25)
Teuffenbach, Rudolf Textiles Werken

Teurnia


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Teurnia: Mosaikboden in der Märtyrerkapelle.



Teurnia (spätantik: Tiburnia, heute St. Peter in Holz, 4 km westlich von Spittal an der Drau, Kärnten). Siedlungshügel (Holzer Berg) seit 1100 v. Chr. besiedelt, ab rund 50 n. Chr. römische Stadt mit Forum, Marktbasilika, Kapitolstempel, Thermenanlage, Wohnterrassen und Tempel des keltischen Heilgottes Grannus. Seit dem 4. Jahrhundert Bischofssitz und seit dem 5. Jahrhundert befestigte Hauptstadt der Provinz Noricum, damit auch Sitz des Statthalters. 467 Belagerung durch Goten und Friedensvertrag, Verteidigung der Provinz, daher in Rom am 1. 1. 469 gefeiert. 493-539 Sitz des ostgotischen Statthalters und eines arianischen Bischofs. Mit der Einwanderung der Slawen wurde die Stadt um 610 aufgegeben.

Nach den Ausgrabungen blieben für die Besucher ein Wohngebäude, das Westtor der spätantiken Stadtmauer, die Bischofskirche mit Hospitium und die Kirche außerhalb der Stadtmauern mit einem Mosaikfußboden in der südlichen Märtyrerkapelle zugänglich. Die zahlreichen römischen Reliefs und weiteren Funde befinden sich in dem 1913 gegründeten Museum Teurnia.


Literatur: F. Glaser, Teurnia: Römerstadt und Bischofssitz, 1992.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Teurnia: Frühchristliches Bodenmosaik.

 
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