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Rudolfinische Hausordnung - Ruprecht, Heiliger (2/25)
Rudolfinische Hausordnung Rudolf von Ems

Rudolfsheim-Fünfhaus


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Wappen des 15. Wiener Gemeindebezirks Rudolfsheim-Fünfhaus.



Rudolfsheim-Fünfhaus, 15. Gemeindebezirk von Wien, 3,87 km2, 70.214 Einwohner (2006), entstand 1938 durch die Zusammenlegung des 14. (Rudolfsheim) und 15. Bezirks (Fünfhaus), während die Zahl 14 auf den vom 13. Bezirk abgetrennten neu gebildeten Bezirk Penzing überging; seit 1957 trägt der Bezirk den Doppelnamen, der an beide alten Bezirke erinnert. Rudolfsheim (benannt nach Kronprinz Rudolf) war 1863 durch Vereinigung von Reindorf (Name erstmals 1411), Braunhirschen und Rustendorf, der 14. Bezirk gleichen Namens bei der Eingliederung in Wien 1890/92 aus den Orten Rudolfsheim und Sechshaus entstanden. Fünfhaus hieß nach 5 Winzerhäusern, die um 1710 hier erbaut worden waren.

In dem im 19. Jahrhundert dicht verbauten Bezirk, der auch den ehemaligen Exerzierplatz Schmelz umfasst, liegen Westbahnhof, Stadthalle (1952-58) und Stadthallenbad (1960-74) von R. Rainer, Elisabeth-Spital, Arbeiter-Samariterbund Österreich, Seniorenhäuser Rudolfsheim und Schmelz, Zweites Berufsschulgebäude, Haus der Begegnung und Universitätssportzentrum Auf der Schmelz. - Kirche Maria vom Siege (1868-75 von F. von Schmidt erbaut), Christus-König-Pfarr- und Gedächtniskirche (1933/34 von C. Holzmeister, bis 1938 mit Grabstätten von I. Seipel und E. Dollfuß). - Wohnbauten: Heimhof (1919-23); Nibelungenviertel (Wohnviertel auf dem östlichen Teil der Schmelz, Häuser vielfach mit secessionistischen Formen); zahlreiche Gemeindewohnhausanlagen, unter anderem: Eberthof (1925/26), Vogelweidhof (1926-28), Königstetter-Hof (1932/33), Franz-Haider-Hof (1966-69), Wohnanlagen Braunhirschengasse (1975-78) und "Wohnen morgen" (1976, von W. Holzbauer), Wohnhaus Nobilegasse (1983-87, von F. Kurrent). - Einkaufszentren Lugner City und Meiselmarktzentrum. - Wasserbehälter Schmelz; Stadtbahnbrücke (1895-1902, von O. Wagner); ARBÖ-Zentrale; ÖAMTC - technische Dienste und Pannenhilfe. Verkehrsmäßig von großer Bedeutung: Westbahn, U-Bahn-Linien U3, U4 und U6. - Rudolfsheim-Fünfhaus hatte 1991 mit 23,6 % von allen Bezirken Wiens den höchsten Ausländeranteil (Wien 12,8 %).

Gewerbe- und Industriebetriebe folgender Sparten: Metall- und Kunststoffwaren, technische Anlagen, Zelluloidprodukte, Spirituosen.


Literatur: F. Czeike, Rudolfsheim-Fünfhaus, Wiener Bezirkskulturführer, 1980; derselbe, Historisches Lexikon Wien, 5 Bände, 1992-97.


 
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