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Quaden
Quaden, suebischer Germanenstamm, siedelte ursprünglich im Maingebiet. Die Quaden zogen mit den Markomannen nach Böhmen und ließen sich im nördlichen Niederösterreich und in der Südwestslowakei nieder, gehörten dem von Marbod gegründeten Reich an und standen unter starkem römischen Einfluss. Um 50 n. Chr. wurde der vertriebene Quadenkönig Vannius mit seinem Gefolge im Gebiet des Leithagebirges angesiedelt. In den Markomannenkriegen waren die Quaden einer der Hauptgegner der Römer. Im 3. und 4. Jahrhundert fielen sie wiederholt in das Römische Reich ein. Als eine Gesandtschaft der Quaden mit König Gabinius ermordet wurde, kam es unter Kaiser Valentinian I. (364-475) wieder zum Krieg. Mit den Vandalen zog ein Teil der Quaden nach Spanien, das restliche Volk in Nordungarn schloss sich den Langobarden an.
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