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ORF


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ORF: Logo (ORF-Auge).



ORF, seit 1967 gebräuchliche Abkürzung für "Österreichischer Rundfunk" (mit einprägsamem Signet). Der ORF ist seit 1974 (Rundfunkgesetz vom 10. 7. 1974) eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Er war bis Ende 1993 der einzige durch Bundesgesetz zugelassene und zugleich mit einem Programmauftrag ausgestattete Rundfunkveranstalter in Österreich (Rundfunkmonopol, beendet durch das Regionalradiogesetz vom 9. 6. 1993). - Der ORF erfüllt den Programmauftrag (Information, ausgewogene Kommentierung, Volks- und Jugendbildung, Vermittlung von Kunst und Wissenschaft, Unterhaltung, Förderung des Sports, Berücksichtigung von Minderheiten, Betonung des Föderalismus) unter dem Unabhängigkeitsschutz des Rundfunkgesetzes durch Ausstrahlung von 13 Radio- und 2 Fernsehprogrammen; darüber hinaus ist der ORF am deutschsprachigen TV-Kultursender 3sat beteiligt. Er zieht seine Erlöse (1998) zu ungefähr gleichen Teilen aus Programmentgelten und Werbeeinschaltungen. Wichtigste Organe des ORF sind das Kuratorium (35 Mitglieder), der Generalintendant sowie die Hörer- und Sehervertretung (37 Mitglieder). - Vorgänger des öffentlich-rechtlichen ORF war die am 11. 12. 1957 gegründete Österreichische Rundfunk Ges. m. b. H., die nach dem Rundfunkvolksbegehren 1964 durch das am 1. 1. 1967 in Kraft getretene Rundfunkgesetz reformiert wurde; letzteres hat die Missstände des vorangegangenen Proporzrundfunks beseitigt und durch Einführung des "Intendanturprinzips" einem - bis zum Rundfunkgesetz 1974 gesamtverantwortlichen - Generalintendanten (G.Bacher 1967-74, 1978-86, 1990-94, O. Oberhammer 1974-78, T. Podgorski 1986-90, G. Zeiler 1994-98, G. Weis 1998-2001, Monika Lindner Generaldirektorin 2002 -2006, seit 2007 Alexander Wrabetz) die Möglichkeit eröffnet, den ORF publizistisch, technisch und wirtschaftlich zu modernisieren. Dazu gehörten die Errichtung des ORF-Zentrums (1976) in Wien und der neuen Landesstudios (von G. Peichl) in den Hauptstädten der Bundesländer (ab 1972). - Vorgänger des ORF waren Radio Wien, die Rundfunkeinrichtungen der Besatzungsmächte (Radio) und vor 1938 die RAVAG.


Literatur: H. Magenschab, Demokratie und Rundfunk, 1973; V. Ergert, 50 Jahre Rundfunk in Österreich, 4 Bände, 1974-85; ORF-Almanach, erscheint alle 2-3 Jahre, zuletzt 1996/97.


 
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