Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, 1962 als "Museum des 20. Jahrhunderts" im Schweizergarten in Wien 3 eröffnet. Als Museumsgebäude wurde der von K. Schwanzer für die Weltausstellung in Brüssel 1958 entworfene österreichische Pavillon adaptiert. Als es 1979 gelang, große Teile der Kunstsammlung des deutschen Unternehmers P. Ludwig nach Wien zu holen (vor allem Pop-Art, Fotorealismus), wurde das barocke Palais Liechtenstein (Wien 9) als 2. Standort für das Museum angemietet. Während in diesem ein Querschnitt durch die internationale Kunst des 20. Jahrhunderts präsentiert wird, werden im ursprünglichen Gebäude vor allem Konzeptkunst und Sonderausstellungen gezeigt. Ein neuer Standort für das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ist im Museumsquartier (ehemalige Hofstallungen) geplant.