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Melan, Josef - Menasse, Robert (16/25)
Mell, Maria Josefa verehelichte Goltz Mellau

Mell, Max


Mell, Max, * 10. 11. 1882 Marburg (Maribor, Slowenien),  12. 12. 1971 Wien, Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Essayist; Sohn von Alexander Mell, Bruder von Maria Josefa Mell. Studierte Germanistik in Wien und wirkte dann als freier Schriftsteller. Nach anfänglich ästhetizistischen Erzählungen wandte sich Mell volkstümlich-realistischen Stoffen zu. Sein dramatisches Werk steht unter dem Einfluss religiöser Krippen- und Festspiele sowie alter Mythen, die er in Anlehnung an nationalistisches Gedankengut bearbeitete (Nibelungenstoff). Grillparzer-Preis 1929 und 1940, Peter-Rosegger-Preis 1952, Großer Österreichischer Staatspreis 1954, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1959.


Werke: Mysterienspiele: Das Apostelspiel, 1923; Das Schutzengelspiel, 1923; Das Nachfolge-Christi-Spiel, 1927. - Dramen: Die Sieben gegen Theben, 1932; Das Spiel von den Ahnen, 1935; Der Nibelunge Not, 2 Teile, 1942/51; Jeanne d´Arc, 1956. - Prosa: Barbara Naderers Viehstand, 1914; Das Donauweibchen, 1938. - Lyrik. - Ausgabe: Gesammelte Werke, 4 Bände, 1962.

Literatur: Neue Deutsche Biographie.


 
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