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Mauhart, Beppo - Maxglan (11/25)
Maut Mauterndorf

Mautern an der Donau


Mautern an der Donau, Niederösterreich, Bezirk Krems an der Donau, Stadt, 201 m, 3317 Einwohner, 9,14 km2, gegenüber von Krems am südlichen Donauufer und Nordostrand des Dunkelsteinerwalds; Donaubrücke. - Bezirksbauernkammer, Raab-Kaserne, Römerhalle; Getränkeerzeugung, Essigfabrik, Marillenbrandproduktion, Handel, Obst- und Weinbau. - Römisches Kastell, Westmauer mit Hufeisen- und Fächerturm zum Teil erhalten; Reste einer frühchristlichen Kirche, vielleicht des Klosters des heiligen Severin, der hier in Favianis 482 starb; römische Tonmasken im Museum in Krems. Urkundlich 899 "civitas", im Nibelungenlied als "Mutaren", 904 in der Raffelstettener Zollordnung erwähnt. - Die 1697 barockisierte gotische Pfarrkirche (urkundlich 1050) ist eine Staffelkirche mit Rechteckchor und Kreuzwegstationen von M. J. Schmidt (1770), Pfarrhof (1708); Schloss mit Vierflügelanlage (15.-18. Jahrhundert) und Schlosskapelle (1620); ehemalige gotische Margaretenkapelle (heute Römer- und Stadtmuseum, urkundlich 1083) mit Fresken (um 1300); Nikolaihof mit Agapitkapelle: Janaburg mit Säulenportal (1576).


Literatur: Österreichisches Städtebuch, Band IV, Teil 2: Die Städte Niederösterreichs, 1976; M. Buxbaum, Die Stadt Mautern an der Donau von 1945 bis 1955, Diplomarbeit, Wien 1993.


Verweise auf andere Alben:
Musikgeschichte: Masken von Mautern
Foto-Album: Mautern

 
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