TU Graz

Hinweis:

Das ist ein alter - nicht mehr gewarteter - Artikel des AEIOU.

Im Austria-Forum finden Sie eine aktuelle Version dieses Artikels im neuen AEIOU.

https://austria-forum.org Impressum

bm:bwk
Musik Geschichte
Musik Geschichte
home österreich-alben suchen annotieren english

Brauchtum (1/7)
Brauchtum Maschta-Einzug in Hitzendorf

Frühchristentum

Masken von Mautern


Bild a)

Bild b)

Bild c)

Bild d)

Erst zu Beginn des 20. Jhs. wurden in der Nähe von Mautern a. d. Donau Tonmasken und Maskenfragmente gefunden, die aus dem 2. Jh. n. Chr. stammen.

Abb. a) zeigt eine vollständig erhaltene Maske, die kalbskopfartig geformt ist. Die Maske in

Abb. b) stellt eine "Teufelsfratze" mit Tierohren und Hörnern, aber ansonsten menschlichen Gesichtszügen dar.

Das Maskenfragment in Abb. c) sieht einem Schweinskopf ähnlich,

das in Abb. d) hat menschliche Züge.

Der Verwendungszweck dieser Masken könnte aus einer kirchlichen Verordnung ersichtlich werden, die heidnische Maskeraden zu Jahresbeginn oder in der Fastenzeit, das sogenannte "Kälbchen- und Hirschlein-Darstellen" und die "Monstra" (Teufelsmaske), per Strafandrohung verbietet. Solche Tiermaskeraden gibt es auf der ganzen Welt, besonders zu Umbruchzeiten des Jahres. (E. Stadler)


© Magistrat der Stadt Krems/Donau MA V - Kulturverwaltung. Körnermarkt 14, A-3500 Krems/D.
Verweise auf andere Alben:
Österreich-Lexikon:Frühchristentum, Mautern an der Donau

 
Suche nach hierher verweisenden Seiten
 
hilfe projekt aeiou des bm:bwk copyrights mail an die redaktion