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Lorenz, Alfred Ottokar - Lothar, Ernst eigentlich E. L. Müller (4/25)
Lorenz, Josef Roman, Ritter von Liburnau Lorenz, Max

Lorenz, Konrad


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Konrad Lorenz. Foto, 1957.



Lorenz, Konrad, * 7. 11. 1903 Wien,  27. 2. 1989 ebenda, Mitbegründer der vergleichenden Verhaltensforschung, Nobelpreisträger für Physiologie 1973 (mit K. Frisch und N. Tinbergen) für die Entdeckung der Prägung an der Graugans; Sohn von Adolf Lorenz, Bruder von Albert Lorenz. 1940 Universitätsprofessor für Humanpsychologie in Königsberg, 1948-50 Leiter des Instituts für vergleichende Verhaltensphysiologie auf seinem Gut in Altenberg bei Wien, 1954-73 Direktor des Max-Planck-Instituts für Verhaltensforschung in Seewiesen (Deutschland), ab 1973 Leiter der Abteilung für Tiersoziologie am Institut für vergleichende Verhaltensforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; Lorenz erforschte besonders das instinktive Verhalten der Tiere, den auf Schlüsselreize ansprechenden Auslösermechanismus sowie die stammesgeschichtliche Entwicklung des angeborenen Verhaltens. Während seiner letzten Lebensjahre warnte Lorenz wiederholt vor den Gefahren der Umweltzerstörung; besonders im Zuge der Volksabstimmung über das Atomkraftwerk Zwentendorf 1978 wurde er zu einer Leitfigur der sich formierenden Umweltschutzbewegung.


Werke: Der Kumpan in der Umwelt des Vogels, 1935; Die angeborenen Formen möglicher Erfahrung, 1943; Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen, 1949; So kam der Mensch auf den Hund, 1950; Das sogenannte Böse, 1963; Über tierisches und menschliches Verhalten, 1965; Die Rückseite des Spiegels, 1973; Vergleichende Verhaltensforschung, 1979; Der Abbau des Menschlichen, 1983.

Literatur: F. M. Wuketits, K. Lorenz, Leben und Werk eines großen Naturforschers, 1990; A. Festetics (Hg.), Zum Sehen geboren. Das Jahrhundertwerk des K. Lorenz, 2000.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Konrad Lorenz erhält den Nobelpreis, 1973.

 
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