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Krischanitz, Adolf - Kruckenkreuz (25/25)
Kruckenhauser, Stefan Krischanitz, Adolf - Kruckenkreuz

Kruckenkreuz


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Kruckenkreuz.



Kruckenkreuz, Kreuz mit Querbalken an den 4 Enden, Symbol der Vaterländischen Front. Ältester Nachweis in der jüngeren Steinzeit, dann in China, in der Antike und in lateinamerikanischen Kulturen. Im Mittelalter als Münzzeichen und in der Kunst, weiters als Kreuzfahrerzeichen (Jerusalemkreuz) und als Wappen des Heiligen Grabes verwendet. Von I. Seipel als Erlösungszeichen aufgenommen, ab 1922 auf der Rückseite der 2-Groschen-, ab 1931 auch der 5-Groschen-Münzen geprägt. Ab 1922 galt das Kruckenkreuz als Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. 1933 wurde es mit der Betonung des christlichen Charakters als Symbol der Vaterländischen Front im Gegensatz zum Hakenkreuz der Nationalsozialisten eingeführt. 1935 wurde das Kruckenkreuz der Staatsflagge gleichgestellt, mit Bundesgesetz vom 28. 12. 1936 wurde die offizielle Verwendung im Ständestaat geregelt.


Literatur: K. J. Heilig, Österreichs neues Symbol, 21936; N. Leser und M. Wagner (Hg.), Österreichs politische Symbole, 1994.


 
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