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Kirchberg am Walde - Kitzbühel (21/25)
Kirtag Kißling, Rudolf

Kisch, Egon Erwin


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Egon Erwin Kisch. Foto, um 1920.



Kisch, Egon Erwin, * 29. 4. 1885 Prag (Tschechische Republik),  31. 3. 1948 ebenda, Journalist und Verfasser von kritischen Reise- und Sozialreportagen, ein Genre, das er weiterentwickelte. Begann seine Karriere als Lokalreporter der "Bohemia" in Prag und wandte sich nach der Aufdeckung der Spionageaffäre um Oberst A. Redl 1913 dem politischen Journalismus zu. Nach der Teilnahme am 1. Weltkrieg wurde Kisch Starreporter sozialistischer Zeitungen in Berlin (1921-33). Er unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa, Afrika, die USA und China, über die seine bekannten Reisereportagen (unter anderem "Der rasende Reporter", 1924) entstanden. 1933 von den Nationalsozialisten verhaftet und auf Intervention der tschechischen Regierung freigelassen, nahm 1937/38 am Spanischen Bürgerkrieg teil und hielt sich bis zum Ende des 2. Weltkriegs in Mexiko auf. 1946 Rückkehr nach Prag.


Ausgabe: Gesammelte Werke in Einzelausgaben, 10 Bände, 1960-86.

Literatur: E. Prolosch, E. E. Kisch. Reporter einer rasenden Zeit, 1985; M. G. Patka, Zwischen Literatur, Selbstdarstellung und Widerstand gegen die Staatsgewalt, E. E. Kisch, Dissertation, Wien 1993; derselbe, E. E. Kisch. Stationen im Leben eines streitbaren Autors, 1997; derselbe (Hg.), Der rasende Reporter E. E. Kisch. Eine Biographie in Bildern, 1998.


 
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