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Hueber, Franz - Hundsheimer Berge (23/25)
Hunderassen, österreichische Hundsheim

Hundertwasser, Friedensreich eigentlich Friedrich Stowasser


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Friedensreich Hundertwasser, Fernheizwerk Spittelau in Wien 9.



Hundertwasser, Friedensreich (eigentlich Friedrich Stowasser), * 15. 12. 1928 Wien,  19. 2. 2000 (an Bord der Queen Elizabeth II. auf der Fahrt von Neuseeland nach Europa; begraben in Neuseeland), Maler. Lebte in Wien, Neuseeland, Venedig und der Normandie. Studierte 1948 3 Monate an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei R. C. Andersen; danach zahlreiche Reisen, ab 1951 Mitglied des Wiener Art-Clubs; entdeckte 1953 die Spirale als grundlegende Form seiner Malerei, entwickelte 1954 den "Transautomatismus" als Kunsttheorie und gründete 1959 das "Pintorarium" mit E. Fuchs und A. Rainer. Internationaler Durchbruch bei der Biennale Venedig 1962. In teilweise spektakulärer Form ("Nacktreden" und Änliches) trat Hundertwasser für Frieden, Ökologie, natur- und menschengerechte Architektur und gegen Dorfzerstörung, Walfang und den Beitritt Österreichs zur EU ein. Neben der Malerei wirkte Hundertwasser als Gestalter von Gebäuden (Hundertwasserhaus, Wien 3, 1986; Pfarrkirche Bärnbach, Steiermark, 1988; KunstHaus Wien, Wien 3, 1991; Fernheizwerk Spittelau, Wien 9, 1988-92; Thermendorf Blumau, Steiermark, 1993-97; und andere), Büchern (Brockhaus-Enzyklopädie, 1989; Bibel, 1995), Briefmarken, Plakaten und anderes. 1981-97 Leiter einer Meisterklasse für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien; Großer Österreichischer Staatspreis 1980.



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Friedensreich Hundertwasser. Foto, 1990.


Literatur: W. Schmied, Hundertwasser, 1974; W. Schurian, Hundertwasser - Schöne Wege, 1983; Das Hundertwasser-Haus, 1985; W. Koschatzky, F. Hundertwasser, das vollständige druckgraphische Werk 1951-86, 1986; Hundertwasser, Ausstellungskatalog, Japan 1989; H. Rand, F. Hundertwasser, 1991; P. Restany, Hundertwasser, 1998.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Wien, Hundertwasserhaus von Friedensreich Hundertwasser, 1985.

 
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