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Glöggl, Franz senior - Godl, Stephan (16/25)
Gmünd, Kärnten Gmunden

Gmünd, Niederösterreich


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Wappen von Gmünd, NÖ.



Gmünd, Niederösterreich, Bezirk Gmünd, Stadt, 485 m, 5724 Einwohner, 25,10 km2, Bahnknoten im nordwestlichen Waldviertel an der Grenze zu Tschechien; ein Stadtteil entwickelte sich aus Flüchtlingslagern 1915-18. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Finanz-, Vermessungs- und Zollamt, Arbeitsmarktservice, Arbeits- und Sozialgericht, Zollamt und Zollwachabteilung, Arbeiterkammer, Bezirksbauernkammer, Wirtschaftskammer, Krankenhaus, Gebietskrankenkasse, WIFI, Volksheim, Palmenhaus (für Veranstaltungen), Freizeitzentrum Assangteich, Bundesgymnasium, Bundesrealgymnysium, Handelsakademie, Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Altenpflegeschule, Werkmeisterschule des WIFI, Berufsförderungsinstitut. Fortgeschrittene Entwicklung des Dienstleistungssektors (rund 61 % der Beschäftigten, besonders persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Handel, Transport und Verkehr); in der Produktion (Industriezone): Textilindustrie, Baustofferzeugung, besonders auch Baugewerbe; Sommerfremdenverkehr, "grenzüberschreitender Wirtschaftspark". - Planmäßige Burg- und Stadtanlage des 12./13. Jahrhunderts; urkundlich 1255-59; gotische Pfarrkirche mit romanischem Kern; Schloss (16. Jahrhundert) in englischem Park; Reste der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten; Hauptplatz mit altem Hausbestand; Rathaus (16. Jahrhundert) mit Stadtmuseum; Glas- und Steinmuseum. Nach dem Zerfall der Monarchie erfolgte 1920 die Abtretung der Nachbargemeinden Unter-Wielands und Böhmzeil mit dem Hauptbahnhof von Gmünd als Èeské Velenice an die damalige Tschechoslowakei; 1942-45 war das Gebiet mit dem Bahnhof zur Stadt Gmünd eingemeindet, seither gehört es wieder zur Tschechoslowakei bzw. Tschechien. Nordöstlich von Gmünd Naturpark Blockheide.


Literatur: Österreichisches Städtebuch, Band IV, Teil 1, Die Städte Niederösterreichs, 1988; I. Pilz, Stadtgeschichte von Gmünd, 1975; M. Dacho, Die Stadt Gmünd in der Zweiten Republik, 1988.


 
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