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Adlersruhe - Aelium Cetium (9/25)
Admira-Wacker Adnet

Admont


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Admont: Stiftsbibliothek.



Admont, Steiermark, Bezirk Liezen, Markt, 640 m, 2694 Einwohner, 75,96 km2; zweisaisonaler Fremdenverkehrsort (49.328 Übernachtungen) im Talbecken an der mittleren Enns als westliches Tor zum Gesäuse. - Landesbehindertenzentrum, Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft, Stiftsgymnasium; Forstwirtschaft und Holzbearbeitung (Sägewerke), Gipsabbau (Kematen); Admonter Musiksommer. - Eine der ältesten Siedlungen der Steiermark (urkundlich 859, Ademundi vallis); 1074 Gründung des Benediktinerstifts (ältestes Männerkloster der Steiermark) durch Erzbischof Gebhard von Salzburg. Romanische Basilika (1121), 1276-86 gotischer Chor, Barockisierung 1615-26 und 1742-76, infolge Brandes Neubau der Kirche (1869) mit zwei 72 m hohen Türmen; Aufhebung des Klosters 1939-45. Die barocke Stiftsbibliothek wurde um 1774 von J. Hueber nach Entwurf von J. G. Hayberger erbaut; Deckenfresken von B. Altomonte 1776, Lindenholzfiguren von J. T. Stammel, unter anderem "Die vier letzten Dinge" (1760); die Stiftsbibliothek umfasst 150.000 Bände, 1100 Handschriften und 900 Frühdrucke; damit ist sie die größte Stiftsbibliothek der Welt. Schatz- und Paramentenkammer. Kunsthistorische und naturwissenschaftliche Stiftssammlungen; alte Stiftsschmiede (1764) mit Schmiedekunstsammlung. Im Markt alte Häuser ("Hühnerspital", "Lürzerhaus", "Hofrichterhaus"), evangelische Kirche (1929/30), Rathaus (1736). Schloss Röthelstein (1655-57) am Hang des Klosterkogels ist Jugendherberge. Wallfahrtskirche Frauenberg (1683-87) von C. A. Carlone; reicher figürlicher Schmuck von J. T. Stammel.


Literatur: R. List, Stift Admont 1074-1974, 1974; J. Tomaschek, Benediktinerstift Admont, 1988; R. Scheb, Admont, eine Regionalgeographie, Diplomarbeit, Graz 1990.


Verweise auf andere Alben:
Briefmarken-Album: Stift Admont/Steiermark aus der Serie Stifte und Klöster in Österreich
Foto-Album: Admont

 
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