Im Schaffen Heinrich Ignaz Franz Bibers (1644
Wartenberg/Böhmen - 1704 Salzburg) nimmt die Violine
eine hervorragende Stellung ein. Der Originaldruck der
Sonatae a Violino solo von 1681 gibt diese Sonate
auf drei Liniensystemen wieder, also der Setzart der
Triosonate entsprechend, die fiktiven beiden Stimmen
müssen aber von einem Geiger ausgeführt werden
(Virtuosentum des 17. Jhs.).
Abb.: a) H. I. F. Biber,
Stich von Paul Seel im Frontispiz der Violinsonaten,
b) Titelseite der Sonatae a Violino solo,
c)
Faksimile zur Sonata VIII. (E. Stadler)
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