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Handschrift (7/17)
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Mittelalter/Höfische Kultur

Mönch von Salzburg: Kühhorn


Der sog. "Mönch von Salzburg" (2. Hälfte 14. Jh.) gehört zu den Lyrikern des Spätmittelalters, deren Dichtung sich vor allem durch die beginnende Mehrstimmigkeit von jener der Vorgänger abhebt. Der Mönch war ein Dichter am Hofe des Salzburger Erzbischofs Pilgrim II. von Puchheim. Für seine Beliebt- und Bekanntheit spricht, daß die weltlichen und geistlichen Lieder in über 100 Handschriften überliefert sind. Die bekannteste ist die sog. Mondsee-Wiener-Liederhandschrift des Salzburger Goldschmieds Peter Spörl, aus welcher auch die vorliegende Abbildung stammt. Das Kühhorn ist eine Tagelied-Parodie, die das Erwachen des Liebespaares in die Nachmittagsstunden verlegt. (E. Stadler)

 Qualität: Höher (934 kB, WAV), Geringer (63 kB, MP3)


© Ton: Dulamans Vröudenton Sinnliches Mittelalter, CD-Nr. Domino 901.642.
© Bild: Mondsee-Wiener Liederhandschrift (Codex 2856) Österreichische Nationalbibliothek, Handschrift- und Ikunabelsammlung, Wien.
Verweise auf andere Alben:
Österreich-Lexikon Hermann, Mönch von Salzburg, Mondsee-Wiener Liederhandschrift, Pilgrim II., Salzburg, Spätmittelalter
Video-Album Salzburg
Foto-Album Salzburg

 
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