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Fin de Siècle (3/7)
Gustav Mahler: Kindertotenlieder, Nun will die Sonn so hell... Franz Schreker: Der ferne Klang

Fin de Siècle

Arnold Schönberg: Die glückliche Hand


Bild a)

Bild b)

Altmodisch mutet der Inhalt des hochmodernen Dramas mit Musik Die glückliche Hand (1910-1913) an: der am Leben scheiternde Künstler, von Arnold Schönberg (1874 Wien - 1951 Los Angeles) auch optisch präsentiert, schafft mühelos sein Werk in visionärer Atmosphäre. Die Düsternis findet ihr klangliches Äquivalent durch Atonalität, durch vielfache Repetitionen kurzer Motive, - Pattern, die den Hintergrund bewegen - und durch Korrelation von Beleuchtung und Klangfarben (Beispiel, Beginn des Dramas). Schönbergs Regieanweisungen zeugen vom Einfluß des Mediums Films, seine bildnerischen Entwürfe, etwa das Bühnenbild des Beginns (Abbildung a, Bühnenbildentwurf zur 1. Szene der Glücklichen Hand mit den leuchtenden Augen der Männer und Frauen), von seinem Streben um Erweiterung seiner Ausdrucksmittel. Das bedeutet: Schönberg (Abbildung b, Schönberg in jungen Jahren) suchte nach Alternativen, eventuell nach finanzträchtigeren Berufsmöglichkeiten. (M. Saary)

 Qualität: Höher (1349 kB, WAV), Geringer (91 kB, MP3)


© Ton: 1981 SONY CLASSICAL SMK 48 464, Interpreten: BBC Singers, BBC Symphony Orchestra, Pierre Boulez (Leitung).
Verweise auf andere Alben:
Österreich-LexikonSchönberg, Arnold, Zemlinsky, Alexander, Zwölftontechnik
Musik-KollegArnold Schönberg

 
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