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Fin de Siècle (2/7)
Franz Lehár: Die lustige Witwe, ... Da geh ich ins Maxim! Arnold Schönberg: Die glückliche Hand

Fin de Siècle

Gustav Mahler: Kindertotenlieder, Nun will die Sonn so hell...


Perfektionismus charakterisiert Gustav Mahlers Lebensführung (1860 Kalischt/Mähren - 1911 Wien) ebenso wie Freude an vitaler Sinnlichkeit, wenn er als Operndirektor an Familienplanung (Abbildung, Mahler mit Tochter Anna) denkt, aber gleichzeitig seine Kindertotenlieder (1900-1905) konzipiert. Ganz dem Geist des Fin de siècle verpflichtet, vermittelt er in seinem Lied Nun will die Sonn so hell aufgehn. (Beispiel) Grenzerfahrungen durch Chromatisierung, penetrante Pendelbewegung oder Wiederholung. Der Unbarmherzigkeit des Schicksals trägt er in allen Nuancen Rechnung, sei es durch suggestive Melodiebildung oder das Timbre der Singstimme, die bisweilen instrumentale Züge annimmt (vgl. H.Wolf). Sein Spiel mit Klangwerten erfährt bei Anton Webern (1883 Wien - 1945 Mittersill) einen Höhepunkt. (M. Saary)

 Qualität: Höher (1143 kB, WAV), Geringer (77 kB, MP3)


© Ton: 1987 EMI CDC 747793 2, Interpreten: Dame Janet Baker (Gesang), Hallé Orchestra, Sir John Barbirolli (Leitung).
Verweise auf andere Alben:
Österreich-LexikonFuchs, Robert, Mahler, Gustav, Webern, Anton

 
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