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Wagner, Georg - Wailand, Georg (23/25)
Waidhofen an der Thaya Waidring

Waidhofen an der Ybbs


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Waidhofen an der Ybbs.



Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich, Bezirk Waidhofen an der Ybbs (Stadt), Statutarstadt, 362 m, 11.817 Einwohner, 131,52 km2, Hauptort der Eisenwurzen in einem Talkessel der Ybbs. - Bezirksgericht, Forstbetrieb der Österreichischen Bundesforste AG, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, WIFI, Bezirksbauernkammer, Gebietskrankenkasse, Heilanstalt Buchenbergheim, Kolpinghaus, Niederösterreichisches Landesjugendheim Reichenauerhof, Sporthalle, Stadtbücherei, Stadtsaal, Volksheim, Mehrzweckhalle; Schulschwestern des 3. Ordens des heiligen Franz von Assisi, Bundesrealgymnasium, Handelsakademie, Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt, Bundeskonvikt, Forstfachschule, Volkshochschule; EVN-Bezirksleitung, Wasserwerk, Straßenmeisterei, Regionales Innovationszentrum; 4485 Beschäftigte (1991), rund 54 % im Dienstleistungssektor (persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Handel); in der Erzeugung: Metall (Verkehrsschilder, Lärmschutzbauten, Fördertechnik, Aufzugtüren usw.) und Kunststoff verarbeitende Industrie, Büromöbelwerk, Erzeugung von Filtern. - Urkundlich 1186, als Stadt 1273 erwähnt, bis 1803 im Besitz des Bistums Freising, im 14. Jahrhundert bereits wirtschaftlicher Mittelpunkt des Ybbstals an wichtiger Eisenhandelsstraße, Eisenverarbeitung. Planmäßige mittelalterliche Stadtanlage mit 2 Straßenplätzen, Stadtburg und Stadtturm (1535-42 ausgebaut); Teile der Stadtmauer (13. Jahrhundert) mit Ybbstor und in den Baubestand integrierten Türmen erhalten; Pfarrkirche (urkundlich 1186), spätgotische Hallenkirche (um 1470), spätgotischer Flügelaltar (1474), barocke Marienkapelle (1715) mit reicher Stuck- und Freskenausstattung; Pfarrhof mit spätbarocker Fassade, Gemälde von M. J. Schmidt (1793); Johanneskapelle, Doppelkapelle (14. Jahrhundert) mit barocker Heiliggrab-Skulpturengruppe; spätgotische Spitalskirche mit ehemaligem Bürgerspital, Altäre (Mitte 17. Jahrhundert), monumentale Kreuzigungsgruppe (18. Jahrhundert); ehemalige Kapuzinerkirche (1644-52) mit Marienstatue (um 1520) und Altarbild von M. J. Schmidt (1762); Schloss (1407), heute Forstfachschule, 1885-87 von F. von Schmidt umgebaut, mit gotischem Bergfried und Freskenresten (um 1400); Mariensäule (1665); Museum (gegründet 1905) zu Ortsgeschichte und Entwicklung der Eisenindustrie, Gemäldesammlung, Spielzeugsammlung K. Wilhelm; Heimatmuseum (Sammlung Piaty); ständige Ausstellung "Stadt der Türme" in Stadtturm, Schlossturm und Ybbsturm; im Stadtteil Zell spätbarocke Pfarrkirche (1784-86) mit Rokokoseitenaltären, Madonnenskulptur (Anfang 16. Jahrhundert), Handwerkerhäuser und Betriebsstätten an der Ybbs aus dem 16. und dem 17. Jahrhundert, museales Schaukraftwerk Schwellöd.



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Wappen von Waidhofen an der Ybbs.


Literatur: E. Freunthaller und andere, Waidhofen an der Ybbs, 1953; Österreichisches Städtebuch, Band IV, Teil 3, Die Städte Niederösterreichs, 1982; P. Maier, Führer durch das Heimatmuseum Waidhofen an der Ybbs. Ein Spiegel der Stadtgeschichte, 1993; P. Maier, Waidhofen an der Ybbs, 1993.


Verweise auf andere Alben:
Foto-Album: Waidhofen an der Ybbs

 
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