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Umlauf-Lamatsch, Anneliese - Unger, Heinz Rudolf (16/25)
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UN - Einsätze

Österreichische Soldaten als Beobachtungsposten während eines UN - Einsatzes

  ©Copyright by Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien.


UN-Einsätze: Österreich beteiligte sich 1960-63 erstmals mit einem Feldspital an einer UN-Operation im Kongo. 1964 entsandte Österreich ein Feldspital nach Zypern. Seit 1967 dienen Österreicher als UN-Militärbeobachter im Nahen Osten, ab 1972 wurden ein, seit 1973 zwei Infanteriebataillone auf Zypern bzw. im Nahen Osten (Suezkanal, ab 1974 Golanhöhen) eingesetzt. Seit den 80er Jahren ("Diversification") sind österreichische Militär- und Zivilbeobachter sowie Polizisten bzw. Gendarmen an zahlreichen Operationen weltweit beteiligt, unter anderem Polizei in Namibia (1989/90), in Kambodscha (1991-93) und im Irak (seit 1991), ein Feldspital für kurdische Flüchtlinge im Iran (1991) sowie Wahlbeobachter in Nicaragua (1991), Südafrika (1994) und Bosnien-Herzegowina (1996). Unabhängig von den UN-Einsätzen stellt Österreich seit 1993 eine Transportkompanie für den NATO-Einsatz in Bosnien-Herzegowina; 1997 war eine österreichische Kompanie beteiligt, um den Bürgerkrieg in Albanien zu beenden. Rechtliche Grundlage für alle internationalen Einsätze ist das Entsendegesetz (1965, 1997). Seit 1960 waren rund 35.000 Österreicher an UN-Operationen beteiligt.


Literatur: E. A. Schmidl, Blaue Helme - Rotes Kreuz, 1995.


 
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