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Sascha-Film
Sascha-Film, gegründet 1910 von A. Graf Kolowrat-Krakowsky, 1916 Fusion mit O. Meßter. Produzierte Kriegswochenschauberichte und errichtete ein Atelier in Wien-Sievering. In den 20er Jahren produzierte die Sascha-Film Monumentalstummfilme, unter anderem "Sodom und Gomorrha" (1922) und "Die Sklavenkönigin" (1924). Nach dem Tod von Kolowrat-Krakowksy 1927 und einer schwierigen Phase wurde 1932 das Atelier in Sievering in ein Tonfilmstudio umgebaut, 1933 wurden die Ateliers auf dem Rosenhügel dazugekauft. 1934 beteiligte sich das Tobis-Tonbild-Syndikat (Berlin) an der Sascha-Film. Der letzte große Filmerfolg war "Maskerade" (1934). 1938 wurde die Sascha-Film in die Wien-Film umgewandelt.
Literatur: W. Guha, Die Geschichte eines österreichischen Filmunternehmens: Von der Sascha-Film-Fabrik Pfraumberg in Böhmen zur Wien-Film, 1975.
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