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Rois, Sophie - Römischer Kaiser und Römischer König (2/25)
Rois, Sophie Rökk, Marika Marie Karoline

Rokitansky, Carl Freiherr von


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Carl Freiherr von Rokitansky. Gemälde.



Rokitansky, Carl Freiherr von, * 19. 2. 1804 Königgrätz (Hradec Králové, Tschechische Republik), † 23. 7. 1878 Wien, Mediziner, namhafter Pathologe. 1844 Universitätsprofessor in Wien, 1850-78 Präsident der Gesellschaft der Ärzte, 1869-78 Präsident der Akademie der Wissenschaften, 1870 Präsident des Obersten Sanitätsrats. Rokitansky schuf mit J. Škoda ein noch heute gültiges System der Krankheiten, aufbauend auf der genauen Beschreibung der Befunde, und eine neue Pathologensprache. Er stellte erstmals bestimmte Krankheitstypen auf und begründete die objektive Richtung der Wiener Medizinischen Schule sowie die experimentelle Pathologie und die Pathologische Anatomie als selbstständiges Studienfach. Er machte - im Gegensatz zu R. Virchow - das Blut für lokalisierte organische und Allgemeinerkrankungen verantwortlich (Krasen- und Blastemlehre).


Werke: Handbuch der pathologischen Anatomie, 3 Bände, 1842-46; Lehrbuch der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie, 1855; Der selbständige Wert des Wissens, 1867.

Literatur: R. L. Heschl, Aus dem Leben Rokitanskys, 1900; E. Lesky, Die Wiener Medizinische Schule, 21978; P. Wiench (Hg.), Die großen Ärzte, 1982.


 
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