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Riccabona, Max eigentlich M. von Riccabona zu Reichenfels
Riccabona, Max (eigentlich M. von Riccabona zu Reichenfels), * 31. 3. 1915 Feldkirch (Vorarlberg), † 4. 10. 1997 Lochau (Vorarlberg), Rechtsanwalt und Schriftsteller. Autor experimenteller Prosa und Lyrik. Jurist. Studien in Graz und Innsbruck, 1936-38 an der Konsularakademie in Wien, an der Organisation des Widerstands in Frankreich beteiligt, 1942-45 im KZ Dachau interniert. Ab 1945 Vorsitzender der "Österreichisch-demokratischen Freiheitsbewegung" in Vorarlberg. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien; Nestor der österreichischen Avantgardeliteratur. Arbeitete ab 1957 an einem experimentellen Romanprojekt, aus dem nur Auszüge erschienen sind ("Bauelemente zur Tragikomödie des x-fachen Dr. von Halbgreyffer oder Protokolle einer progressivsten Halbbildungsinfektion", 1980).
Weiteres Werk: Poetatastrophen, 1993. - Literatur: M. Riccabona, herausgegeben von H. Swozilek, 1989; M. Riccabona, Ausstellungskatalog, Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz 1989; U. Längle (Hg.), Auf dem Nebengeleise. Erinnerungen und Ausflüchte, 1995.
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