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Pummerin - Putz, Hans (1/25)
Pummerin - Putz, Hans Pünkösdy-Schirokauer, Auguste

Pummerin


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Die Pummerin in Linz, OÖ., am 25. April 1952 auf dem Weg nach Wien. Foto.



Pummerin, Glocke des Wiener Stephansdoms, die größte in Österreich. Die alte Pummerin, nach der Befreiung Wiens von der 2. Türkenbelagerung 1683 aus dem Metall türkischer Kanonen von J. Achamer in Wien 1711 gegossen, wurde im 2. Weltkrieg beim Brand des Doms am 12. 4. 1945 zerstört. Sie wog 22.511 kg und hing im Süd-Turm, hieß zunächst Josephinische Glocke, wurde aber vom Volk bald "Pummerin" genannt. Die neue Pummerin, vom Land Oberösterreich gewidmet, wurde aus dem Metall der alten Pummerin am 5. 9. 1951 in der Glockengießerei St. Florian fertiggestellt, nachdem ein 1. Guss misslungen war. Ihr Durchmesser beträgt 3,14 m, die Höhe 2,94 m, das Gewicht 21.383 kg; damit ist sie nach der Glocke im Kölner Dom die zweitgrößte Glocke Westeuropas und die fünftgrößte Glocke der Welt. Sie ist mit Reliefs (Szene aus der Schlacht um Wien 1683, Brand von 1945) geschmückt. Am 27. 4. 1952 wurde sie zum 1. Mal geläutet, 1953 bekam sie ein elektrisches Läutwerk, seit Oktober 1957 hängt sie auf dem Nord-Turm. Die Pummerin wird nur zu folgenden Anlässen geläutet: zu hohen Festen des Kirchenjahres (Osternacht, Pfingsten, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Heiliger Abend), am Stefanitag (Patrozinium), zum Jahreswechsel, zum Tod und zur Inthronisation des Papstes und des Erzbischofs von Wien sowie zu Allerseelen für die Gefallenen des 2. Weltkriegs.


 
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