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Pataky, Kálmán Koloman von - Payerbach (13/25)
Pauli, Hertha Paulin, Karl

Pauli, Wolfgang


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Wolfgang Pauli. Foto.



Pauli, Wolfgang, * 25. 4. 1900 Wien,  15. 12. 1958 Zürich (Schweiz), Physiker, Nobelpreisträger für Physik 1945 für die Entdeckung des nach ihm benannten Prinzips der Quantentheorie; Bruder von Hertha Pauli. Seine Dissertation (1921) führte zu der Erkenntnis, dass die zu diesem Zeitpunkt gültige Form der Quantentheorie nicht korrekt war. In Zusammenarbeit mit W. Heisenberg, M. Born und N. Bohr wurde die Matrizenmechanik entwickelt, die Pauli 1926 bei der Berechnung des Wasserstoffspektrums anwendete. 1924 entdeckte er das Ausschließungsprinzip (Pauli-Prinzip), wofür er 1945 den Nobelpreis für Physik erhielt. 1926-28 Professor in Hamburg, dann in Zürich, 1940-46 in den USA, 1946 Rückkehr in die Schweiz. 1931 löste er das Problem des Betazerfalls durch die theoretische Vorhersage des Neutrinos, dessen Existenz erst 1956 experimentell bestätigt wurde. Ab 1953 führte Pauli mit W. Heisenberg eine viel beachtete Diskussion über dessen einheitliche Theorie der Materie ("Weltformel").


Werke: Die allgemeinen Prinzipien der Wellenmechanik, 1990 (Neuausgabe); Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg und anderen, 1979; Das Gewissen der Physik, herausgegeben von C. P. Enz und H. von Meyenn, 1988.

Literatur: K. V. Laurikainen, The Message of the Atoms. Essays on W. Pauli and the Unspeakable, 1997; E. P. Fischer, An den Grenzen des Denkens. W. Pauli - ein Nobelpreisträger über die Nachtseiten der Wissenschaft, 2000; Neue Österreichische Biographie.


 
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