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Ottokar, Otakar - Ozon (9/16)
"Ötzi" "Mann vom Hauslabjoch", richtig: Tisenjoch Ötztaler Alpen

Ötztal


Ötztal, Tirol, südliches und längstes (65 km) Seitental des Inntals, bedeutendes Fremdenverkehrsgebiet (Sommer und Winter), durchflossen von der Ötztaler Ache, die südwestlich von Ötztal-Bahnhof (704 m) in den Inn mündet. Es trennt großräumig die Stubaier Alpen im Nordosten von den im Südwesten des Ötztals gelegenen Ötztaler Alpen; deren Hauptkamm ist Grenze zu Italien (Südtirol). Charakteristisch für das Ötztal sind seine 5 Talstufen und -becken. Bei Zwieselstein (1470 m) entsteht das Ötztal (1. Stufe) aus dem östlichen Gurgler Tal und dem westlichen Venter Tal (Quelltäler). Auf den weiteren Stufen liegen die jeweiligen Hauptorte Sölden (1368 m, westlich davon Hochsölden auf 2083 m), Längenfeld (Zentrum des Ötztals, 1180 m), Umhausen (1031 m) sowie Oetz und Sautens (beide 812 m). Die Becken von Längenfeld und Umhausen sind durch die Enge von Maurach (1105 m) getrennt. Südwestlich von Oetz liegt der kleine Piburger See. Die Mündung des Ötztals ist durch das Bergsturzgelände (Tomalandschaft) des Tschirgantbergsturzes geprägt; ehemalige Ackerbauflächen (Flachs, Gerste) werden nur noch als Grünland genutzt, Viehhaltung (vor allem Braunvieh und Schafe) herrscht vor. Wirtschaftszweige: Bauunternehmen (Hoch- und Tiefbau) und Holzverarbeitung. Zuflüsse der Ötztaler Ache sind von Osten Windache, Fischbach, Horlachbach mit dem Stuibenfall (südöstlich von Umhausen) und Nederbach (das Tal führt über Kühtai ins Sellrain), von Westen Pollesbach, Leiersbach und Tumpenbach (Wasserfall westlich des Ötztals).


 
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