TU-Graz

ACHTUNG: alle AEIOU Artikel und viele weitere Informationen sind nun verfügbar im
Austria-Forum
Das österreichische Wissensnetz


Die Informationen, die Sie dort finden, werden laufend aktualisiert. Die Informationen hier, im "alten" AEIOU, hingegen schon längere Zeit nicht.

bm:bwk
Österreich Lexikon
Österreich Lexikon
home österreich-alben suchen annotieren english
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Loacker, Norbert - Logothetis, Anestis (19/25)
Loetz´, Johann, Witwe Lofer

Loewi, Otto


© Copyright

Otto Loewi. Foto.



Loewi, Otto, * 3. 6. 1873 Frankfurt am Main (Deutschland), † 25. 12. 1961 New York (USA), Pharmakologe, Physiologe, Nobelpreisträger für Physiologie 1936 (mit H. H. Dale) für Untersuchungen über das vegetative Nervensystem. 1906 Universitätsprofessor in Wien, 1909-38 in Graz, ab 1939 in New York. Schon in Wien betrieb er mit A. Fröhlich Untersuchungen über die Adrenalin-Kokain-Wirkung. Loewi wies nach, dass die Auslösung einer Muskelbewegung nicht mechanisch, sondern durch die Einwirkung chemischer Stoffe erfolgt. Er entdeckte, dass durch Reizung des Nervus vagus ein chemischer Wirkstoff entsteht, der das Herz in seiner Tätigkeit beeinträchtigt, und durch Reizung des Nervus sympathicus über einen chemischen Vermittler eine Beschleunigung des Herzschlags erfolgt. Er fand auch die Erklärung der Wirkung des Physostigmins, eines Alkaloids, das eine Verlängerung des Vagusreizes verursacht. Weltruhm und Nobelpreis bewahrten Loewi nicht vor der Verhaftung durch die Nationalsozialisten, die von ihm für die Ausreisebewilligung die Nobelpreis-Summe erpressten. 1950 verlieh ihm die Universität Graz das Ehrendoktorat der Philosophie.



© Copyright

Otto Loewi im Kreise seiner Assistenten. Foto, 1935.


Literatur: Neue Deutsche Biographie.


 
Hinweise zum Lexikon Abkürzungen im Lexikon
 
© Copyright Österreich-Lexikon

 

Suche nach hierher verweisenden Seiten
 
hilfe projekt aeiou des bm:bwk copyrights mail an die redaktion