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Karlik, Berta - Kärntner Tageszeitung (5/25)
Karlsbader Beschlüsse Karlsplatz

Karlskirche


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Karlskirche.




Karlskirche, Wien 4, dem Pestheiligen Karl Borromäus geweihte Kirche, Stiftung Kaiser Karls VI. nach der Pestepidemie von 1713. Hochbarockes Hauptwerk von Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1716-22 begonnen, von seinem Sohn Joseph Emanuel, der den Plan teilweise (Kuppel) abänderte, 1724-39 vollendet. Das Äußere mit der genial komponierten Fassade ist "geradezu ein Kompendium barocken Bau- und Symboldenkens" (H. Sedlmayr) und auf Fernwirkung hin entworfen (Blickpunkt vom Kärntnertor, als zukünftige Achse bis zur Hofburg geplant). 1724-30 entstanden an den 2 Triumphsäulen Reliefs mit Darstellungen aus dem Leben des Heiligen von C. Mader und J. C. Schletterer, 1725-30 das Kuppelfresko von J. M. Rottmayr, die Stuckaturen von A. Camesina, die Altarbilder von S. Riccy, D. Gran, M. Altomonte und J. van Schuppen. 1738 wurde die Kirche dem Kreuzherrenorden vom Roten Stern aus Prag übergeben und war bis 1918 kaiserliche Patronatspfarre.


Literatur: F. Eppel, Die Karlskirche in Wien, 1961.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Wien, Karlskirche: Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1716-22 und Joseph Emanuel Fischer von Erlach, 1724-1739.

 
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