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Heinrich Heinbuche von Langenstein Heinricus de Hassia
Heinrich Heinbuche von Langenstein (Heinricus de Hassia), * 1325 Langenstein (Deutschland), † 11. 2. 1397 Wien, einer der produktivsten spätmittelalterlichen Gelehrten. Zunächst Professor und Vizekanzler an der Universität Paris, 1384 von Herzog Albrecht III. nach Wien berufen, wo er entscheidend zur Neuordnung des Wiener Universitätsstudiums (1388/89 Dekan der theologischen Fakultät, 1393/94 Rektor) beitrug. Er verfasste etwa 100 naturwissenschaftliche, sozial- und kirchenpolitische Schriften sowie Predigten, von denen nur ein Bruchteil gedruckt ist.
Literatur: A. Hämmerl, Die Welt - Symbol Gottes oder eigenständige Wirklichkeit? Verachtung und Hochschätzung der Welt bei H. von Langenstein, 1994; Neue Deutsche Biographie.
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